Und 7er und 10er und überall Lachen.
Es sind gute Zeiten, ein guter Tag.
Kindergeburtstag gefeiert. Mit viel italienischem Essen und Halsschmerzen. Mein ganz persönliches Highlight: Warmer Amaretto mit Sahne. Ein höchst deliziöses Getränk. Versucht einen Zauberwürfel zu lösen. Ein bisschen verzweifelt und mit ein bisschen meine ich auf ganzer Linie. Weil logisches Denken dafür unverzichtbar ist. Gradliniges Denken. Ich bin mehr der Chaotendenker. Unsere Liaison war also nichts Ewigwährendes. Ich habe den Würfel mit einer traurigen Geste weggelegt.
Gestern. Ein toller Abend. Inklusive Bewertungskriterien. Ungeahnte Sympathien und schwachsinnige Witze, komische Gesprächsthemen und gute Gesellschaft. Wiederholungswürdig.
Überraschend waren die eben erwähnten Sympathien. Ich hätte nicht gedacht, dass da mehr Ähnlichkeiten liegen. Es war ein kleiner Schock, aber als ich mich an dieses Gefühl erstmal gewöhnt hatte, war es ok. Vorgefasste Meinungen sind nie gut. Also habe ich sie geändert. Ganz einfach. Und es war lustig. Lachen ist einfach großartig.
Bewertungskriterien sind vielleicht gar nicht schlecht. Wir teilen ein, ob es sich lohnt eine flüchtige Bekanntschaft zu vertiefen, unserem Gegenüber mehr Interesse und Gehör zu schenken. Wenn wir von der Oberfläche mal absehen, wenn wir näher heran treten, entdecken wir vielleicht sogar Attraktivität, diesen ureigenen Zauber, der die Menschen umgibt, die man in seinem Leben schließlich nicht mehr missen möchte. Man kann es auch Anziehung nennen. Es sind die Kontrapunkte, die uns neben den Gemeinsamkeiten miteinander verbinden. So entstehen Freundschaften, Beziehungen.
Ich erinnere mich an einige wenige Momente, die dieses Phänomen Anziehung auszeichnet. Es sind diese Momente, die mein Leben nachhaltig beeinflussen und beeinflusst haben.
Der Treppenmoment mit der Besten. Der Punkt an dem eine Freundschaft die beste Freundschaft wurde.
Der Partymoment. Der, der mich etwas geschockt hat. Der mich immer noch davon abhält jemals niemals zu sagen.
Der Ohnmachtsmoment. Der, der auf meine zerbrochen am Boden liegenden Existenzbedingungen und das eine Ende und Aus folgte. Der Waschbeckenmoment. Selber Abend.
Der Mauerpausenmoment. Die Nacht in der ich einfach dankbar war, so unglaublich tolle Mädchen meine Freundinnen nennen zu dürfen.
Jeder Moment, der mich für eine kleine Weile außer Atem brachte.
Es gibt Dinge, die ich nicht vermissen möchte. Tage, die ich nicht streichen wollen würde, selbst wenn darauf Ereignisse folgten, die - neutral gesagt- nicht schön waren. Und weil Karma seine Finger im Spiel hat, ist das bestimmt alles einem höheren Sinn unterworfen.
Ich bin übrigens krank. Geringfügig erkältet. Und daneben einfach zufrieden. Und immer noch ein bisschen abschiedstraurig. Das alles macht eine komische Stimmung. Herrlich-komisch.
Au revoir mes amis..
"'cause tonight's the night the world begins again"
Sonntag, 5. Dezember 2010
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Dein Eintrag ist rührend.... wirklich. :*-)
AntwortenLöschenIch hab dich sehr lieb.