Dienstag, 5. April 2011

Empire State of Mind

Zuhause angekommen. Körperlich und mittlerweile auch gedanklich. Ich weiß nicht genau in welchen fremden Sphären ich bis gerade schwebte, aber so richtig hatte ich nicht mitbekommen, dass ich zuhause bin. Dass ich durchatmen kann.
Durchgeatmet. Der Tag war etwas anstrengend. Gut, aber wirklich ermüdend. Literatur raubt mir massenweise letzte Nerven. Nicht weil es blöd ist oder keinen Spaß macht, einfach weil es herausfordernd ist. Heute hoffentlich einigermaßen gut weinerlich geklungen. Vielleicht liegts an meinen Ehemännern. Oder am Großmütterchenkostüm. Ich kann halt einfach nicht so traurigtraurig klingen. NOCH nicht. Ich arbeite daran.
Facharbeit zurückerhalten. Angenehm gute 14 Punkte, die meine Erwartungen für so wenig Arbeit eindeutig übertroffen haben. Grandiose Erleichterung.
Nächste Woche gehts auf nach London. Die gröbsten Vorbereitungen sind getroffen und die leichte, leise Freude, auf die ich gewartet hatte, hat sich nun auch eingestellt. Mal sehen, wie das mit dem Bett teilen klappt. Aber ich denke auch das wird kein unüberwindbares Hindernis darstellen.

Was gibt es also neues?
Ich bin immer noch zukunftsverwirrt, vielleicht legt sich das bald noch. Alles geht seinen Gang, der Alltag hat sich mal wieder eingeschlichen, aber da der Londontrip und die Osterferien in unmittelbarer Nähe liegen, ist auch das wenig schlimm. Ablenkung und Vermeidungstaktik scheinen zu funktionieren. Kleinere und größere zwischenmenschliche Probleme wurden/werden inzwischen immer direkt ausgeräumt. Auch das läuft. Wir werden halt alle irgendwann erwachsen. Oder wir tun zumindest so.
Ich muss mich echt anstrengen im Moment irgendetwas wirklich Schlechtes zu finden. Das fällt gerade wirklich schwer. Und weil mir so überhaupt nichts einfallen will...bin ich so frei und belasse es dabei.

Au revoir mes amis...

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