Donnerstag.
Ich bin gerade dabei die Chemiehausaufgaben, die netterweise morgen eingesammelt werden, im allwissenden Internet zu recherchieren. Jedenfalls habe ich mir das vorgenommen, dank des beherzten Aufrufes von Dana in Mathematik. A propos. Da war ich heute sogar mal bereit etwas zum Matheunterricht beizutragen, was doppelt toll war, weil sogar absolut korrekt, und was macht der verrückte Professor? Mich schmählich ignorieren. Ein Zugeständnis...nach monatelanger geistiger Abwesenheit war der Gute wahrscheinlich ebenso unsicher wie ich, ob das, was ich zu sagen plante wirklich sinnig war. Seis drum, der Versuch zählt.
Ich war heute mal so motiviert mich ein bisschen mit meiner Facharbeit zu beschäftigen. Obwohl ich, wenn man einschlägigen Meinungen glauben darf, mit dem Schreiben erst gar nicht anfangen sollte. Weil es Zitat: " nach Mathematik klingt."
Hat mich wirklich schwer getroffen. So sehr, dass ich beinahe sterben musste. Zumindest hat es sich für einen Moment so angefühlt. Ich bin die Inkarnation der Mathematik: nüchtern, pragmatisch, bedeutungslos.
Mitten ins Herz, dieser Angriff traf mich mitten ins Herz. Noch schlimmer, neben meiner Ehre wurde auch noch mein Stolz verletzt. Diese Wunden werden lange nicht heilen. Ich bin ein psychisches Wrack, innerlich ausgewaidet. Da kann man nichts mehr tun...
Ja, ich übertreibe. Maßlos. Und das ist noch untertrieben. Mein Riesenego verhindert großartigerweise, dass mich dieser Angriff innerlich zerstört. Oder, um es mit den Worten der Besten zu sagen: "Über so eine Kinderscheiße würde ich mir gar keine Gedanken machen." Wahre Worte.
Bei Bohneneintopf mit meiner MaMa darüber philosophiert, warum ein normal irgendwie unerreicht bleibt. Es ist erstaunlich, dass sie trotz des exorbitant großen Missverständnisses immer noch Recht hat. Wirklich beängstigend. Für die Fehlinterpretation und den Scharfsinn habe ich sie erst ein bisschen ausgelacht und dann in den Arm genommen. Mutti ist halt immer noch die Beste!
Wisst ihr was? Erstaunlicherweise geht es mir trotz allem Quatsch ernstlich prima. Sogar dann wenn es mir eigentlich nicht so prima geht. Paradox, weiß ich. Aber solange mir niemand den mathematischen Beweis dafür vorlegt, dass das nicht funktioniert, bleibe ich einfach dabei und fühle mich 37 Kilo schwerer und ungefähr 18 mal glücklicher.
Au revoir mes amis...
" Maybe you were all faster than me
We gave each other up so easily
These silly little wounds will never mend
I feel so far from where I've been."
Donnerstag, 24. Februar 2011
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