Ich glaube ich war noch nie so erschöpft.
Körperlich und seelisch einfach komplett im Eimer.
Gestern war übel.
Weil es so schlimm gar nicht war. Viel Lob gekriegt, dafür, dass ich so freundlich war und mich schnell eingewöhnt habe und meine Hand nicht in der Brotschneidemaschine steckte. 3 Stunden Brötchen, Brot und Kuchen und gähnende Leere in meinem Kopf. Macht Arbeiten dumm oder nur gedankenlos?
Ich war etwas überfordert am Anfang, erschreckt davon, dass die mich einfach mal auf arme Kunden loslassen. Ich war etwas angespannt, nervös, weil ich sowas noch nie vorher gemacht habe. Aber ich lebe noch und das ist gut.
Und dann kam ich gesterm auch irgendwann nachhause, war heiß duschen und als meine MaMa dann vom Stöckern kam, brach bei mir ein Damm. 20 Minuten und mein Wasserfall später war dann irgendwie klar, dass ich da erstmal nochmal drüber nachdenken muss.
Die Frage ist folgende..Will ich das machen? Ist mir das nicht zu stressig? Würde ich das 2x wöchentlich überleben?
Ich glaube ich erzähl das gleich erstmal der Besten. Die niedlicherweise zu Besuch war, die ich aber nicht gesehen habe.
Die Große gestern nur 2 Minuten gesehen. Da war keine Zeit ihr das zu erzählen. Muss ich dann irgendwann nochmal machen.
Heute Abend wird nochmal gepartyt mit den Lieblingen. Pures Vergnügen! Und dann freue ich mich auf ein ruhiges Wochenende und eine hollywood-eske, tränenreiche Flughafenverabschiedung. Das Abschieds-Notfall-wasauchimmer- Geschenk ist gekauft. Muss ich nur noch einpacken. Mal gucken, ob die Lieben auch noch ein Plakat kriegen..
Und dann bin ich gerade aufgewacht und habe mich so gut gefühlt, dass ich nicht weiß, ob das einfach am Durchschlafen oder an der Vorfreude für den Abend liegt. Oder ob der annähernd blaue Himmel sich einfachmal durch mein Schneegrau gestohlen hat.
Einen wunderschönen Tag für Euch.
Au revoir mes amis...
" I don't wanna do it alone,
I'm begging you I don't wanna do it alone,
I'll tell you what, I don't wanna do it alone,
I'm begging you I don't wanna do it, do it, do this all..."
Freitag, 21. Januar 2011
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