Wenn Worte zu Waffen werden
hört der Spaß auf.
Der gestrige Tag war anstrengend und von verschiendsten Versionen des famosen Liedes "Alle meine Entchen" geprägt.
Es wurde geredet und diskutiert und geweint. Und " Alle meine Entchen" gesungen. Klingt nach Kindergeburtstag. War es aber nicht. Eigentlich sollte es ein gemütliches Beisammensein werden. Irgendwas ist schief gelaufen.
Im Badezimmer auf dem Boden zu sitzen, zwei 8-jährige auf dem Schoß und mit den beiden um halb 1 neue Strophen für obengenanntes Lied zu erdichten hat durchaus positive Seiten, wie mir auffiel. Wenn also nichts klappt werde ich Kinderliederdichterin. Mich hat gestern die aggressive Form der Unterhaltung gestört. Sehr gestört. Ich bin kein Mensch, der häufig schreit. Ich werde nicht gerne laut. Wenn ich etwas zu sagen habe, das mich stört, wenn ich böse bin, dann hört man das schon so. Ich muss nicht die gesamte Nachbarschaft unterhalten. Mal ganz abgesehen davon, dass Schreien meistens nur Ausdruck von Hilflosigkeit und Unsicherheit ist. Ich finde, dass es absolut niveaulos ist. Und unhöflich.
Ich habe mal wieder gehört, dass ich ein ausgeglichener und ruhiger Mensch bin. Dass das bewundert wird. Komisch, dass ich das so ganz anders sehe. Ich bin immernoch ein wandelndes Oxymoron. Ein chaotisch ausgeglichenes Mädchen.
Heute Abend ist Party. Vorher wird bei Sarahli mit vielleicht- Angelikaaaaa gelacht und Östrogen ausgeschüttet. Ich freue mich drauf.
Wo ich stehe? Im Moment...im Zwiespalt. Für oder Wider, ja oder nein. Ich weiß nicht, ob ich es versuchen soll oder nicht. Und während ich Schere, Stein, Papier gegen mich selbst spiele, fallen mir tausend Gründe ein es zu lassen. Aber sollte nicht bis zum Letzten alles versucht werden? Ganz ehrlich....keine Ahnung. Wenn ich das wüsste, wäre ich schon ein ganzes Stück weiter. Unentschlossen. Übrigens auch im Bezug auf das, was ich anziehen soll. Ich denke, ich werde mich für das letzten-Samstagabend-outfit entscheiden, in Ermangelung jedweder Fantasie.
Wisst ihr, manchmal denke ich, dass alles irgendwie schon so kommt wie es kommen soll. Viel zu oft werde ich vom Gegenteil überzeugt. Und ich weiß nicht, ist es naiv weiter darauf zu hoffen, dass irgendwann alles gut wird? Oder zeigt das einfach nur, dass ich nicht so zynisch bin, wie ich glaube?
Au revoir mes amis...
" It could be worse. We could be living in North Korea. "
Samstag, 20. November 2010
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Ach Jacky. Ganz ehrlich, manchmal wüsste ich wirklich gerne, was so in deinem Kopf vorgeht. Wirklich. Aber naja. Man kann halt nicht alles haben. Und ja, natürlich bist du die Einzige für mich! Ich hoffe doch, ich darf das gleiche erwarten? xD
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