Mein Kopf tut weh.
Und nein...es ist kein Kater.
Ich habe so unglaublich schlecht geschlafen.
Es waren astronomische sieben Milliarden Grad in diesem Raum, der sich Schlafzimmer schimpft, eigentlich aber eher einer Sauna ähnelt. Ich habe verrückte Sachen geträumt. Und ich glaube, dass es nicht nur Verlustängste waren, die sich da bemerkbar gemacht haben. Ich glaube einfach, dass ich amtlich einen an der Klatsche habe. Nun, das ist jetzt nicht so die neue Erkenntnis.
Der Abend gestern verlief etwas anders als geplant. Plan A hat nicht geklappt. Plan B war zu unbeliebt. Plan C : in unserem Wohnzimmer Wodka trinken, um die unglaublich tolle Smirnoffflasche leer zu kriegen und dabei Klein-Tschakkeline auf Video beim Singen auslachen. Ich habe Wasser getrunken. Weil ich so total cool bin. Und beim Hübschmachen ein, zwei kleine Aussetzer hatte. Und beim Pizza machen. Und beim Nudeln kochen.
Ich weiß nicht, wie es den andern Mädchen + 1 ging/geht, aber ich fands cool. Eigentlich war die Vorbereitung aufs Feiern schon mein Highlight. Und nächstes Mal, wenn wir dann meinen Führerschein mit einem anderen Foto und Namen versehen und an dem komischen blonden Türsteher vorbeikommen, wird richtig fett gefeiert!
Es ist einfach ein bisschen anders gelaufen als erwartet. Passiert ja schonmal. Wenn nichts nach Plan läuft kann man sich wenigstens noch auf eine Sache verlassen...dass nichts nach Plan läuft. Ein bisschen Ungewissheit ist vielleicht gar nicht schlecht. Vielleicht fordert sie uns manchmal heraus mehr wir selbst zu sein, als wir es sonst wären.
Ich habe heute morgen nach dem Aufstehen vorbildlicherweise meine Hausaufgaben gemacht. Das Wunderliche ist, dass es mich nicht mal so sehr angekotzt hat. Es war eine willkommene Ablenkung, die sowohl Hände als auch Kopf beschäftigt hat. Sowas hält mich von allzu unnötigen Gedanken ab. Übrigens habe ich herausgefunden, dass auch das eine allen Menschen gemeinsame Angewohnheit ist. Über Dinge nachzudenken, die eigentlich unwichtig und unnötig sind. Der Unterschied besteht darin, ob man sehr laute oder eher leise Gedanken hat. Und wie gut man darin ist, sie einfach zu ignorieren.
Mein Bett guckt so verführerisch zu mir rüber. Das ist mein Zeichen..!
Au revoir mes amis...
" The best way out is through."
Sonntag, 14. November 2010
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Ein sehr sehr schöner Post! So, lass ich dann jetzt mal so stehen. Hab dich lieb =)
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