Nicht 99.
Zwei. Rote zwar...aber die hängen jetzt einsam an meiner Tür.
Vorbei ist vorbei.
Und das gilt für so vieles.
Gestern war ein schöner Tag.
Ich bin besungen worden. Leicht peinlich berührt war ich dann doch. Aber auch gerührt. Und irgendwann hat dann die Rührung überwogen. 18. Nur eine Zahl stimmt ja nun nicht ganz. Ich fühle mich nicht großartig älter, aber irgendwie angekommener und gezählter. Ein ganz klein wenig erwachsener. Gefreut habe ich mich über die Umarmungen und Glückwünsche, von den Besten und dem Rest. Über den Besuch, den erwarteten und den unerwarteten.
Unerwartet kam auch ein spezieller Glückwunsch. Er war leise. Mein Herz kam kurz aus dem Rhytmus, keine Ahnung warum. Irritation war das erste, was mich von hinten erwischt hat. Und dann habe ich mich gefreut. Es war eine traurige Freude. Weil ich weiß, dass es reine Höflichkeit war. Nicht mehr und dem keine Bedeutung beizumessen, es einfach als das zu sehen, was es war - war schwer. Und mit schwer meine ich...auch schmerzhaft. Kleine, feine Stiche.
Der Tag hat sich weiterentwickelt. Ich war schließlich vom Lärm der Verwandten und der Hektik todmüde. Habe im Bett noch ein bisschen Religion gelernt und die Neon gelesen. Dann die Lichterkette ausgeschaltet und nicht schlafen können. Und das hatte ich irgendwie kommen sehen.
Der Regen geht mir übel auf den Keks. Ich bin ein Novemberkind. Aber ich erinnere mich an Zeiten als auch im November noch die Sonne schien. Als man noch trockenen Fußes durch die Stadt laufen konnte. Als der Wind nicht in die Haut schnitt. Da muss sich wohl jemand in der oberen Etage ein bisschen anstrengen.
Ich darf mich stolze Besitzerin eines pinken Handys nennen. War ein Geschenk. Ich weiß nur nicht, ob mir die Farbe jetzt irgendwas Bestimmtes sagen soll. Bin ich immer noch zu wenig Mädchen? Ich habe schon Zugeständnisse gemacht. Erinnerung: pinker, flauschiger Bleistift. Reicht das nicht?
Ich habe auch ein Fotoalbum geschenkt bekommen. Es ist komisch, die Veränderungen zu sehen, die andere gesehen haben und ich irgendwie nicht mitgekriegt habe. Ich im Laufe der Zeit. Unfotogen zu sein war mir als Kind schon eigen möchte ich erwähnen. Einige Eigenschaften behält man wohl oder übel.
Mathe...ist absurd. Und ergibt keinen Sinn. Es ist blöd. Und Romanarbeit. Ich male Kästchen aus. Mit meinem geliebten Bleistift. Und höre dem verrückten Professor zu, wie er seinen Monolog hält und komische Verrenkungen macht, um die Dinge "deutlich" zu machen und denke die ganze Zeit nur: " Ich möchte meinen verhassten Pittie wieder haben." Und dann entwischt mir ein Lachen. Spott ist so schön.
Mich anschreien. Würde das helfen?
Au revoir mes amis...
" It's cold outside, is there someone there tonight?
It's cold outside, would you let me come inside, and make it right?
Here, it's clear, that I'm not getting better
When I fall down you put me back together. "
Mittwoch, 10. November 2010
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