Freitag.
Frei- Tag.
Da dachte ich mal Ruhe zu haben auf meine alten Tage und ganz allein den Freitagabend begehen zu dürfen und dann....schmeißen wieder alle ihre Pläne um und machen mir einen riesengroßen roten Strich durch meine Rechnung. Ein herzliches, brutal ernst gemeintes Dankeschön geht an das Prinzenpaar.
Dieses Gespräch heute geführt. Es geklärt, sofern das noch nötig war. Es ist seltsam. Eine seltsame Vertrautheit. Reden ist nie schwer, und selten beschwert. Obwohl...das in letzter Zeit leider öfter. Böse war ich auf die Situation, auf das Schreien. Nicht auf das, wofür Niemand etwas kann. Es ist einfach, dass so etwas eben nie nie nie einfach ist.
Kommunikation. Der Schlüssel zu allem.
Mir fiel heute auf, dass ich ziemlich viel schreibe. In der Menge schreibe ich wirklich viel. Und ich sage so wenig darin, dass ich es eigentlich auch in wenigen Sätzen sagen könnte. Ich könnte simple Aussagesätze weitschweifige Satzgefüge ersetzen lassen. Könnte. Konjunktiv. Ich tue es nicht. Schreiben als Selbsttherapie. Aussagesätze bringen zwar auf den Punkt, was ich sagen möchte, machen aber a) nur halb so viel Spaß bringen b) jeden gleich auf die Quintessenz und lassen mir c) keine Zeit über das Geschriebene währende des Schreibens nachzudenken. Ergibt das Sinn? Dessen muss ich mich immer versichern. Ich verrate euch ein Geheimnis......Attention, please....
Es passiert so oft, dass ich keinen Sinn ergebe. Mündet meistens in gesten- und wortreichen Ausbrüchen. Das ist alles nur Tarnung. Wenn ich mal keine Ahnung habe, wovon ich eigentlich gerade rede. Und manchmal weiß ich das eben doch. Und bin trotzdem wort- und gestenreich. Um euch alle zu verwirren und die Weltherrschaft an mich zu reißen. Mein perfider Plan. So siehts nämlich aus.
Ich werde wohl morgen mit der Großen ins Kino stiefeln. Um ein bisschen unnötig Geld auszugeben. Und Zeit im Miteinander zu verbringen.
Cut.
Kein Auf und Ab mehr. Was ich möchte ist Konstanz. Einfach ein bisschen Ruhe. Um die Zeit der Ver(w)irrung zu vergessen. Konstanz. Und Stabilität. Katastrophal simpel.
Au revoir mes amis..
" Forward, backward, day to day, sometimes the heart just has to stray."
Freitag, 26. November 2010
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