Klopfen.
Ganz normal. Und rhytmisch ausgeglichen. Das ist mal was neues.
Ausgeredet.
Ausbalanciert.
Diese Ruhe in mir gefällt mir. Dass das ruhige Atmen klappt. Und die Gedanken wie von Zauberhand stille sind.
Die Tage werden nicht kürzer, nur voller. Zeit, die gefüllt ist. Mit Beschäftigung und Gespräch und ich freue mich, dass es mir damit so gut geht. Gründe, die definitiv dafür sprechen morgens beide Beine auf den Boden der Tatsachen zu stellen. Ungemütlich ist das manchmal schon. Und unwohl fühle ich mich auch. Mit dem leichten Anflug von paranoider Panik, den ich mir einrede, um die Herauforderung nicht zu unterschätzen beziehungsweise mich und meine Fähigkeiten nicht zu überschätzen fühle ich mich zeitweilig nicht überglücklich. Aber solche Gefühle haben die Angewohnheit zu verschwinden, wenn man sie lässt, meistens im richtigen Moment und mehr, mehr will ich gar nicht. Denn mehr ist nicht nötig.
Und das letzte Rätsel muss nicht gelöst werden. Ich habe, wir haben noch so viel Zeit. Denn das Leben ist nur kurz, wenn man es lässt. Das habe ich nicht vor.
Morgen Englisch Klausur. Eine Sache, die ich mir gleich noch aufschreiben werde: Es ist nur Englisch. Kein Grund zur Panik.
Ich wünsche von Herzen allen Liebsten, AnKa und Lottchen und Sarahli und und und viel Erfolg. Glück ist für die Unbedarften, soviel Arroganz sei erlaubt.
Für Angst gibt es so selten Gründe. Obwohl das keinen Unterschied macht. Ob begründet oder nicht, Angst lähmt. Denken, Fühlen, Handeln. Schlussendlich ist es nicht mal mehr der nicht existente Grund, der uns Angst macht, sondern die Angst selbst. Weil sie mit jeder Minute ein bisschen mehr von dem nimmt, was uns ausmacht. Und ich gebe gerne zu, ich habe zu oft Angst vor Dingen, viel zu oft. Und es ist meistens komplett bescheuert. Aber das gehört zu mir wie das Reden und die Fremdwörter und die unnötigen Gedanken. Manchmal bin ich auch einfach ein verängstigtes kleines Mädchen, das nicht weiß, was die Zunkunft bringt. Und im Grunde mehr das große Mädchen, das das alles gerne wissen würde. Langsam entdecke ich, was alles zu mir gehört. Stück für Stück.
Ich liebe Menschen, die mir Rätsel aufgeben. Die es mir schwer machen dahinter zu kommen, was sie tun, wenn sie etwas tun und warum und wieso. Ich liebe es, wenn ich Gedanken erraten muss und nicht nur lesen. Wenn ich den letzten Vorhang nicht lüften kann. Ich liebe es heiß und innig.
Es ist Zeit meine Äuglein zu schließen und den Tag fein säuberlich in die Kiste zu verabschieden.
Au revoir mes amis..
" And when I can't find the words to say I 'll just smile and hope you read the right way."
Ps.: Ich gucke hin. Ich versuche es. Ich weiß nicht....wie kann man das so geflissentlich ignorieren?
Montag, 4. Oktober 2010
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