Sonntag, 3. Oktober 2010

Sonne

Und dann sitzt du da und musst blinzeln, weil dir die Sonne mitten in die Augen strahlt, beim Auto fahren, die Gefahr steht daneben und winkt und in deinem Kopf ist nur ein einziger Gedanke:
Ich habe halt einfach Glück.

So gings mir vorhin. Ist noch keine 2 Stunden her. Das Wochenende war schön. Rundum. Anstrengend zwar und ich habe wieder neue blaue Flecken und noch mehr Kleckse von Wasserfarbe auf meinen Klamotten und Spritzer von Soja Soße und mein Nagellack ist hoffnungslos abgeblättert. Es sind Bilder enstanden, die nicht annähernd die Bezeichnung Kunst verdienen und das hauptsächlich, weil ich sie gemalt habe und ich gebe das so offen zu, weil ich ja jetzt Literarin bin und der liebe gute HerrApple mir nichts mehr anhaben kann. Es hat mir nichts ausgemacht alleine im stockdunkelen Keller zu nächtigen. Ich hatte meinen Englischessay und meine Musik und mein Notizbuch. Ich bin doch ganz mit dem Gefühl, dass mir etwas fehlt und es muss nicht alles sofort sein. Stück für Stück reicht mir auch.
Und dass ich das Englisch Zertifikat auf die letzte Minute doch noch machen kann ist ein weiteres Plus.
Und bedingungslos geliebt zu werden, das auch.

Auf dem Rückweg war es einfach das Bewusstwerden, dass a) alles viel weniger schlimm ist als ich denke, dass b) das Leben schön ist und dass ich c) ein großes Mädchen bin, das mit ein bisschen Sorge und Kummer fertig wird.
Ich kann und darf zufrieden sein. Kein Grund also mir das zu verbieten.

Und das mit dem weniger bloggen....ist schon begraben.

Au revoir mes amis

1 Kommentar:

Follower