Donnerstag, 16. September 2010

Luftleer geatmet

Fehler.
Zu denken, dass es selbstverständlich ist.

Der Tag war...erfolgreich erfolglos.
Zuviel Arbeit investiert in Dinge, die mich nicht im mindesten interessieren. Englisch, eine meiner liebsten Sprachen, nervt mich. Brutal.
Betreuung überlebt. Ich wusste in der fünften Klasse noch nicht, was eine Halbwertszeit ist.
Vielleicht ist die heutige Kindheit gar keine Kindheit mehr. Vielleicht müssen junge Menschen viel zu früh viel zu viel wissen und kennen und Verantwortung tragen für sich und für ein ganzes Leben.
Ich habe mich daran erinnert, dass sehr viele Menschen sagen, dass ich "ganz meine Mutter bin". In der letzten Zeit ist mir bewusst geworden, dass mich das stolz macht. Und wenn ich vielleicht nur ein ganz klein wenig so bin wie sie, ist das schon ein riesengroßes Kompliment.
Ich mauere. Ein bisschen. Bei den Falschen. Wie kann man das abstellen? Wie kann ich das lösen, dass ich immer denke, dass ich nicht denken darf und nicht fühlen darf, was gerade den Moment so unbequem macht? Das Recht zugestehen kann ich mir nur selbst. Keine Ahnung wie das geht.

Es gibt da eine Frage. Eine Frage, die ich noch nie beantworten musste. Die ich versucht habe mir selbst zu beantworten, aber nie gezwungen war es wirklich zu tun. Die Antwort hat sich verändert. Dinge ändern sich. Zu glauben, dass sie sich nicht ändern ist kindischer Irrsinn. Und ich merke das. Dass es sich geändert hat. Und ich will es nicht. Und ich mauere.
Ich versuche Distanz. Ich versuche Abstand. Bildlich und wörtlich. Eine Möglichkeit.

Zufrieden bleibe ich aus Trotz. Und aus Prinzip.

Au revoir mes amis...

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