Montag, 20. September 2010

Egalität

Einige Sachen.
Komplett unbrauchbar.

Da habe ich mal so gesucht, in meinem Kopf und in meinem Gedächtnis und habe gekramt und gekramt und eine ganze Menge unnützer Information gefunden.
Der Tag war nicht unbedingt förderlich diesen Haufen zu verkleinern. Nein, eher nicht. Und da sind Dinge bei, die ich nie wissen wollte. Details, die kein Mensch braucht. Überschwemmen mein Gehirn und machen normale Denkvorgänge schleichend langsam. Kein Wunder, dass ich dauernd total drüber und chaotisch und verwirrt bin. Ich höre zuviel zu. Kann man das irgendwie abstellen?

Mein Laune hat gerade einen neuen Höhepunkt gehabt. Und der hält sich. das liegt nicht nur daran, dass sich durch den überaus motivierten Sportunterricht Milliarden von Endorphinen in meinem Blut tummeln, nein, eine ganz besondere Website, ein ganz besonderer Blog hat mir vorhin den Tag komplett versüßt. Ich fühle mich glücklich. Und gleich nicht mehr so unzureichend und untoll und uninteressant. Es ist vielleicht nicht fair. Aber es macht mich glücklich. Zu sehen, dass einige Mensch anscheinend über keinerlei Selbsteinschätzung verfügen. Das macht mich glücklich. Ich, die ich vermutlich mehr als nötig davon besitze, bin unfair und urteile und fühle mich glücklich.

Und dann gibt es noch eine Sache, die ich ab heute von meiner Liste streichen kann. Keine Chancen mehr. Wie das kommt? Ich habe eine Ahnung. Und ich vermute es liegt einfach daran, dass ich mal ein ernstes Wort mit meinem Herzchen gesprochen habe. Daran, dass ich mir vorgenommen habe es zu lassen. Fest vorgenommen. Es gibt auch eine sture Jacqueline. Es hilft ja nichts. Ich könnte das noch Monate mit mir rumschleppen. Dieses dumpfe Unzureichend-Gefühl. Dieses Gefühl, dass ich vielleicht das eine verpasse. Aber das eine....kann es nicht sein. Das soll nicht heißen, dass ich das nicht gerne so hätte. Mir wäre es am liebsten, wenn mir das reichen würde. Nur und das ist das Problem...es reicht mir nicht. Also gebe ich mich mit dem zufrieden, was es ist.
Ich bin gerade ganz ehrlich gewesen. Keine schönenden, verhüllenden Phrasen. Vielleicht ändert sich das nochmal. Eigentlich glaube ich das nicht. Ich muss diesen Entschluss fassen. Und vielleicht auch nur, um ihn wieder zu verwerfen. Oder wegen dem, was ich mir zu einigem denke, was ich ahne. Das ist unangenehm. Weil ich glaube, dass ich direkt ins Schwarze treffe. Und das ist das letzte, was ich will. Mal wieder, wie so oft, Recht behalten. Ich schütze also mein kleines Häuschen vor Wind und Wetter. Ich baue keine Mauer, aber einen kleinen feinen Zaun.
Wahrscheinlich ist das nicht förderlich mich hier so unverblümt damit zu beschäftigen. Vielleicht ist auch das nicht fair. Aber wo soll ich sonst damit hin. In meinem Kopf kann es nicht bleiben. Und vielleicht hilft es. Mir vor allem.Ich weiß, dass es egoistisch ist. An mich zu denken macht es mir aber ein wenig leichter.
Und wenn es so ist, dass es vielleicht nichts mehr zum Abschließen gab. Das ist meine Sache. Ich denke, das ist einfach auch etwas, dass nur mit mir zu tun hat.
Und ich freue mich über jetzt.
Und ignoriere die ganz kleinen Stiche.

Alles in allem läuft es im Moment gut. Rundherum. Zufriedenheit ist Einstellungssache. Den jetzigen Glücksmoment, den ich dank der Besten erleben durfte, halte ich fest. Solange er bleiben will.
Und ich werde heute mit einem Lächeln einschlafen. Weil ich will. Und vor allem, weil ich kann.

Au revoir mes amis...

" If your head tells you one thing and your heart tells you another you have to decide, wether you have a better heart or a better head."

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