Manchmal ist das alles, was man sagen muss.
Oder eigentlich, was man sagen kann.
Noch expliziter: Mehr als "Ah." bleibt mir gerade nicht.
Das ist ganz genauso wie ich es geahnt hatte. Das eine Mal hatte ich mir gewünscht, gefleht könnte man beinahe sagen, dass ich nicht Recht behalten würde. Recht haben ist nicht schlimm. das sind Momentaufnahmen und das ist gut fürs Ego, wenn es dann zufälligerweise mal so ist. Recht behalten ist scheiße. Ist es. Einfach, weil es meistens das Gegenteil von positiv ist. Ich sage meistens....eine euphemistische Meisterleistung. Man sollte ja auch denken, dass das irgendwie genugtuend ist. Nein. Ich widerspreche vehement. Für mich ist das nicht schön. Und das ist wieder eine Sache, die ich nicht ändern kann. Der Kreis schließt sich.
Und dann liegt da dieses große Problem, dass ich den Optimismus nie verliere. Ich würde so gerne so richtig blöde wütend sein und schreien und schlagen und Gegenstände kaputt machen. Ich kann es nicht. Von Wollen ist hier nicht die Rede. Es sind ganz kleine Stiche. Minimal. Leicht zu ignorieren. Genug Krisenerprobung. Sowas ist zu wenig, um mich ausflippen zu lassen. Ich glaube, da spielt ein bisschen die Vererbung rein. Es braucht zu viel um mich rasend wütend zu machen.
Und da ist es wieder dieses - ach vielleicht- und ich habe das im Kopf und ich könnte ...aber ich kann nicht. Weil ich sicher bin, dass ales gut wird. Naiv und romantisch in dieser einen Hinsicht. Grundoptimistisch. Vielleicht liegt da der Fehler. Aber gerade geht es nicht anders.
Es geht mich nichts an.
Nicht. Ein weiterer Punkt auf der Liste. Einige Dinge kann ich nicht ändern.
Ich freue mich wie ein kleines Kind auf Samstag. Wenn es mit der Besten und dem Rotschopf im Primark shoppen geht. das wird ein Fest. Ein intesives, geldverschlingendes Fest. Oder sollte ich extensiv sagen?
Jedenfalls wird es denkwürdig. Und hoffentlich photographisch festgehalten.
Dinge ändern sich entweder von selbst, aus sich selbst heraus, ohne Fremdeinwirkung. Oder gar nicht. So sehr man sich auch anstrengt, und je mehr Anstrengung man investiert, einiges bleibt wie es ist. Einiges lässt sich nicht ändern. Vielleicht ist das notwenig. Dass einige Konstanten erhalten bleiben.
Das ist das Existentiellste, was ich im Moment sagen kann.
Au revoir mes amis..
" Waiting hurts. Forgetting hurts. But not knowing which decision to take is the worst of suffering. And you know the thing is, if you have to stop and ask yourself “is it really worth it?” it probably isn’t. "
Dienstag, 21. September 2010
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