Ich möchte Briefe schreiben und sie dann abschicken.
Ich schreibe Briefe und sie stapeln sich in meinem Kopf und meinem Regal und betteln darum und ich ignorante Person weigere mich jedes Mal.
Weil es nichts ändert.
Es ist nicht egal, aber es ändert nichts.
Meine Gedichte reimen sich nicht und so sehr ich es auch versuche ich kriege es nicht hin.
Aber ich mag das Aussehen von Tinte auf weißen Briefbögen und die Schrift. Bedächtig und vorsichtig. Also schreibe ich Briefe an wen auch immer und schicke sie nicht ab. Ich bewahre sie auf, weil sie soviel Wahres bezeugen und Worte, die alles noch ein bisschen verrückter und komplizierter machen würden. Beständige Bewahrer von dem, was zu schwer fällt es auszusprechen. Briefe sind leiser als das geschriene Gefühl.
Zu schreiben hilft fast immer wenn alles ein bisschen zu viel wird, aber es genügt ab und an einfach nicht irgendwas mit Kuli in ein Notizbuch zu kritzeln. Briefe haben mehr Gewicht. Und es klingt verrückt, sie geben mir das Gefühl mit jemandem zu reden.
Ich schreibe keine Briefe mehr. Ich will anfangen mutig das zu sagen, was ich denke und fühle. Oder es einfach zu lassen.
Au revoir mes amis...
Alin Coen - Wolken
Mittwoch, 18. August 2010
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