Warum habe ich grundsätzlich wenn ich mit anderen Menschen rede das Gefühl ein himmelschreiender Egoist zu sein und die Konversation an mich zu reißen?!
Ich denke immer und zwar immer, dass ich, weil ich nunmal ein Mensch bin der sehr sehr sehr viel redet, manchmal einfach so viel laber und schwafel, dass andere mich für unmöglich und unglaublich narzisstisch halten müssen.
Ich krieg das ja meistens nicht so wirklich mit, wenn ich es mal wieder übertreibe und Wörter für drei Wochen verschwende.Aber in den wenigen klaren Momenten bin ich dann doch etwas erschrocken über das Ausmaß meiner Vorträge.
Ich starte also an dieser Stelle den Aufruf doch bitte einfach mal "STOPP!" oder "Halt die Fresse!" entgegen zu schreien wenn es mal wieder zu viel wird.Bitte bitte bremst meinen Eifer einfach mal ein bisschen! Danke im Voraus...
Ich habe wirklich ein unmögliches Selbstbild von mir fällt mir soeben auf.
Nicht dass ich denke ich wäre ein Monster aber....so rosig ist es dann auch nicht. Ich denke aber ich verstecke das ganz gut unter Arroganz....ach was solls. Ich will mal ehrlich sein:
Ich liebe mich.
Sehr. Unglaublich und beinahe unmöglich in Worte zu fassen.Ich liebe niemanden mehr als mich. Bis auf einige ausgewählte Lieblinge, meine Katzen und natürlich Lena M.-L.. Aber dann auch nur ein ganz klitzekleines bisschen und zwar ein winziges.
Da für ein Genie wie mich natürlich nichts unmöglich ist, darf ich an dieser Stelle anmerken, dass meine Liebe für mich alles bisher gekannte übersteigt! Ausrufezeichen!
Hachja. Dann wäre dem auch Genüge getan.
Ich finde ja es sollten mal andere und nicht nur ich sagen wie toll und wunderbar und überhaupt ich bin.
Um es mal ganz subtil zu sagen...:)
Und plötzlich habe ich auch wieder Laune mal ein bisschen zu lächeln.
Nach meinem Zahnarztbesuch heute war das stellenweise gar nicht so einfach.
Besonders nicht im Bus als sich das blasse, komplett schwarzgewandete, rumschnäbelnde Paar direkt in meine Sichtlinie gesetzt hat.
Oder als mich die alterwürdige graue Dame beinahe vor den Bus gestoßen hat.
Oder als sich niemand zuhause für das interessiert hat was ich mal zu erzählen hatte.
Aus "Think positive" wird wohl mehr ein "Overcome the depression" oder sowas in der Art. Nein ich habe keine Depressionen aber man wird ja wohl mal träumen dürfen. Mich nervt die Schule und dass es so viel zu tun gibt und dass ich das Bedürfnis habe mich sinnlos zu betrinken (kleiner witz, obwohl eine gewisse person Alkoholunzweifelhaft als meinen allerallerbesten Freund identifiziert hat. Danke daüfr Miss S.).
Es steht außer Frage dass tief in mir eine gewisse Unzufriedenheit herrscht. Ich werde schließlich auch darüber hinwegsehen beziehungsweise es hinweg ignorieren bis es sich tatsächlich in Luft aufgelöst hat. Was es immer tut. Was es auch immer getan hat. Verdrängungstheorie.
( Anmerkung der Redaktion: Bei übermäßiger Verdrängung traumatischer Erlebnisse kann es zu einer spontanen Überreaktion bzw. einem spontanen Ausbruch eben erwähnter verdrängter Ereignisse und/oder Gefühle kommen. Die betreffende Person befindet sich dann in einem Zustand höchster seelischer Verwirrung welche nur durch ein gewisses Maß an Alkohol zu beheben ist. )
Jetzt habe ich euch das ganze Ausmaß meiner verletzten Seele offenbart. Meine dunkelsten Geheimnisse werden alsbald folgen und schließlich werde ich dann auch meine Biographie herausbringen. Denn mit 17 habe ich ja nun so gut wie ausgelebt und alles erlebt was man erleben kann und muss, da wird es Zeit sich zur Ruhe zu setzen und die letzten Augenblicke des Lebens zu genießen, sodass ich irgendwann bei meinen letzten Atemzügen nur an das Gute denken und mein Leben beruhigt abschließen kann.
Prima. Klappt ja schon wieder mit dem herumfantasieren. Das bedeutet ihr müsste wohl keine spontanen Gefühlsausbrüche von mir befürchten. Hoffe ich zumindest. Aber man kann ja nie wissen. Schutzkleidung wäre angebracht.
Es kommen gerade 5 Tage Wochenende auf mich zu wie ich in meinem letzten post bereits erwähnte. Ich werde diese zeit wohl überwiegend damit verbringen mich in meinem Bett zu verkriechen und das Leben auf mich regnen zu lassen, weil ich zu unmotiviert bin um irgendwas Sinnvolles anzustellen. Ich könnte natürlich das angesagte gute Wetter draußen und nicht nur vom Fenster aus genießen, ich weiß aber nicht ob meine Zuneigung zur Natur dafür ausreicht. Immerhin kreucht und fleucht draußen schon so einiges was einem zart beseiteten Wesen wie mir Angst machen kann. Käfer, Spinnen und anderes Getier. uähh.....
Den Frust habe ich mir dann auch von der Seele geschrieben obwohl es ja nicht wirklich Frust sondern ein bisschen mehr Schein als Sein war. Alles halb so wild..bei so nichtigen Dingen wie meiner eigenen Verfassung neige ich zu Übertreibungen.
Und ja ich lache gerade herzlich über mich selbst.
Das sind meine letzten Worte für den Moment.
Ich wünsche Euch ein wunderschön wattiges träumerisches langes Wochenende!
Au revoir mes amis...
Ps.: Ich muss noch eine Zeile widmen. An Unbenannt:
Milliarden von Möglichkeiten!
Dienstag, 1. Juni 2010
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Schnüfff....
AntwortenLöschenDu hast nur deine Katzen und Lena M.L.?!
Ich bin ernsthaft gekränkt.
und meine besonderen Lieblinge. Hallo...?! Das bist du mein herz!
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