Ach..
Ich habe schon so viele Worte verloren über das Ganze. Manchmal Traurige, ab und zu Verwirrte oder Verwirrende. Ich habe mir widersprochen, ich habe drumherum geredet. Ich habe davon geschrieben das Schreiben darüber zu lassen. In letzter Zeit waren es vor allem wütende Worte, enttäuschte, erbitterte.
Auch jetzt will ich es immer noch nicht benennen. Weil ich weiß, dass es dann tatsächlich noch eine weitere Dimension bekommt. Und ich nicht weiß, ob ich gerade noch mehr Realität vertrage.
Es war ein leises Ende für mich. Der Moment, in dem ich dann auch mal begriffen habe, dass ich nicht gewollt werde. Und dass ich es offenbar nichtmal wert bin, dass man mir das persönlich sagt. Es hat wehgetan, so wie alles andere in den letzten Wochen einfach nur noch wehgetan hat. Die Erkenntnis, dass es so am Ende vielleicht besser ist, hält sich noch im Hintergrund. Noch bin ich wütend. Obwohl das nichtmal so sehr. Ich bin enttäuscht. Aber es scheint offenbar so zu sein, dass man Menschen nie wirklich kennt. Nie komplett. Und man nie sicher sein kann, wie sie reagieren. Oder genau das eben nicht tun. Zu verstehen, dass ich mich so exorbitant geirrt habe, das ist schwer.
Und meine Mutter sagt kein Wort, sie sieht mich bloß an und ich weine. Darum, darüber, deswegen. Es ist verrückt. Es fühlt sich ein bisschen an als würde alles Gefühl einfach so aus mir rausgespült. Taubheit. Bei der Kälte draußen kein Wunder. Es sagt sich dann immer so leicht, dass es besser werden wird irgendwann. Dass es weg geht. Ablehnung. Nur im Moment, wenn es grad weh tut, da hilft das kein bisschen. Und ich werde es hierbei belassen, weil ich nicht mehr darüber nachdenken möchte. Einfach so.
"You did not think when you sent me to the brink, to the brink
You desired my attention, but denied my affections, my affections
So tell me now where was my fault,
in loving you with my whole heart?"
Montag, 16. Januar 2012
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>Er erzählte mir, dass Trauer immer anhält und es, wenn sie nicht für immer anhielte, keine echte Trauer wäre. Er sagte: "Ich weiß, es klingt nicht sehr glaubwürdig, aber von dem Moment an, wenn du aufhörst, gegen sie anzukämpfen und sie als Teil von dir akzeptierst, ist sie nicht mehr so schlimm. Sie schmerzt weiter, sie zerreißt dich weiter, aber auf andere Weise. Eine persönlichere Weise. Du kannst mit ihr umgehen. Sie ist deine Trauer. Sie gehört zu dir. Aber der Schmerz der Trauer..." Er zögerte. "Der Schmerz, den du jetzt fühlst, hält nicht immer an. Es geht nicht. Er tut zu weh. Du kannst mit so viel Schmerz nicht leben - nicht für immer. Dein Körper hält das nicht aus. Dein Kopf hält das nicht aus. Er weiß, wenn du den Schmerz nicht überwindest, wird er dich umbringen. Und das will er nicht. Deshalb lässt er ihn dich überwinden."<
AntwortenLöschenDanke Anna. <3
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