Mittwoch, 23. November 2011

Winterpassion

...Ich warte, ich atme und warte auf das Vorübergefühl. Ich atme und denke an Winter. An Kälte und den leeren blauen Himmel. An den allerersten Schnee. An die Sonne an einem bitterkalten Tag und das eigenartige Strahlen der Winterluft. Ich versuche es schön zu reden, schön zu denken und die frühe Dunkelheit zu vergessen. Ich bin kein Winterkind. Es war ein zu schöner Sommer. Die Gefühle waren zu gut, die Sonne zu präsent, zumindest gedanklich. Wie will Winter da mithalten? Ich vermisse die Sommerleichtigkeit dieses Jahres. Ich vermisse mein Sommerlachen, meine Sommerverliebtheit, meine Sommerverspieltheit. Und vielleicht rede ich mir das ein. Vielleicht mag ich den Winter auch. Ich wills nur nicht, um den Sommer nicht zu vergessen. Ich weiß es nicht.
Mein gefasster Plan: es zu lassen. Den Winter depressiv und dunkel zu reden. Lachen, weil ich es will. Trotzdem irgendwie glücklich zu sein und mich weiterhin ein bisschen mehr zu verlieben. Sei es nur in den Tag oder das Leben oder irgendeine winzigkleine Nebensächlichkeit.
 
I dreamt about you the other night
We were there when people started to die.
The seas rose to a terrible height
but we survived, yeah we survived
(I don't know why).
We watched the grass pry open the cracks.
The birds returned, the nights went black.
Yeah, we were lovers in the great collapse.
The seasons came, the seasons passed.

So free what you love cause it's gonna die anyway.
Those golden days will be fossilized and we'll scream
"Oh, back it up, back it up" but it's not the same.
No, it's enough just to say "I knew you well."

Now I can't sleep and I can't say no.
Civilization ain't got no soul.
The tick tock ticks out of control.
I'm on a roll, I'm on a roll
(He's lost control).
And though when my dream ends
It's true we're hardly friends.
I can't forget those seasons
The world as one, the world as one.
 

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