Freie Zeit.
Raum zum Atmen.
Kreiselgedanken und Wirbelgefühle.
Ich höre meine Uhr ticken. Minute um Minute vergeht.
Irgendwo habe ich das Gleichgewicht verloren.
Nur ein klein wenig. Nur ein bisschen.
Nicht ganz im Rahmen. Eine Winzigkeit windschief.
Nicht viel, nur genug, um mich stolpern zu lassen.
Ab und an, um mir den Halt zu rauben.
Oder den Atem.
So oder so.
Dazwischen ein großes Nichts. Oder ein Fragezeichen.
So oder so.
Grundfrage.
Gründe. Gibt es die?
Preisfrage.
Natürlich gibt es die.
Ich gehe ein wenig.
Stück für Stück, Schritt für Schritt.
Versuche nicht nochmal hinzufallen.
Das eine ( waren es 2?) Mal.
Ich weiß es nicht.
Ich weiß es nicht. Ganz einfach.
Will ich mir noch einmal alle Knochen brechen?
Ich stehe nicht auf.
Nicht, um wieder gegen diese Wand zu laufen.
Aber die Sehnsucht...
Mein Schiff sinkt. Ein wenig.
Nur nicht untergehen.
Ich bleibe über Wasser.
Ich atme aus. Ganz einfach.
Kein Wort, das ich kenne.
Kein Wort, das ich sagen könnte.
Kein bisschen, kein wenig, das nur annähernd ausdrückt, was ich sagen möchte.
Weil ich es nicht weiß.
Weil "Keine Ahnung" immer trifft und nie im Stich lässt.
Weil es am Ende jedes Mal so war, jedes Mal so ist, dass ich mir die Gedanken mache.
Niemand sonst.
Montag, 18. Juli 2011
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