Donnerstag, 9. Juni 2011

Substanz

Zur Abwechslung mal wieder ein bisschen Rumgequatsche von mir höchstselbst.
Neuigkeiten, wenn man denn so will.

Es ist schwierig. Für mich ist gerade alles ein bisschen schwierig. Und überfordernd. Ich weiß nicht genau was es ist, dass es für mich alles ein bisschen kompliziert macht, aber es ist irgendetwas das hakt. Es ist nicht schlimm, es tut nicht weh und eigentlich ist es ab und an ganz angenehm, weil ich merke, dass ich mehr kann und mehr will, wenn ich ein wenig gestresst bin.
Ich merke aber auch, dass ich sehr sehr erschöpft bin. Manchmal todmüde. Körperlich einfach fertig. Hier und da mischt sich dann noch ein bisschen seelische Müdigkeit dazwischen. Das Gefühl, dass sich die Welt ein bisschen zu schnell dreht und man gerne genau hinschauen würde, im Grunde aber nur graue und weiße Schlieren sichtbar sind. Ein Tag in Streifen und am Ende einfach das Bedürfnis die Augen zu schließen und zu schlafen.

Ein neuer Trick. Obwohl es keiner ist. Auch kein Vorsatz. Eine neue Gewohnheit, das beschreibt es am besten. Lachen. Wenn sich irgendeine Information in mein Gehirn nistet und bedacht werden möchte, atme ich durch und lache. Ganz einfach um großartige, sinnfreie, kreisende, deprimierende Gedankenstürme zu vermeiden. Funktioniert bis jetzt - vorwiegend tagsüber- herzzereißend gut. Und die kleinen holprigen Momente, abends, nachts, wenn ich mal wieder nicht schlafen kann, das geht schon. Mit ein bisschen Musik, einem Blatt Papier und einem Bleistift oder einem kleinen rosa Plüschbären. Keine Tränen mehr. Zumindest das lässt sich einwandfrei feststellen. Ob das jetzt gut ist oder eher weniger, ich wage da keine Antwort zu geben. Schließlich und endlich ist es vielleicht auch einfach nicht wichtig. Solange ich mich - vorwiegend tagsüber- besser fühle.

Schule steht. Nervt. Lässt mich lachen. Entwickelt sich in ruhigen Bahnen. Alles wird irgendwie. Für irgendetwas lohnt sich das Ganze bestimmt.

Ich möchte Urlaub. Ausschlafen. Ganz viel Eis essen. Und barfuß rumlaufen. In der Sonne liegen. Nichts hören. Nichts sehen. Nichts wissen, nichts wollen. Es ist ja nun nicht mehr soooo unendlich lang. Ein Glück.

Glück. Ist auch eine seltsame Sache. Zwischdurch-Glück. Wofür ich sehr dankbar bin. Für die Beste. Für die erwartete Reaktion. Für die Pizza danach.

Au revoir mes amis...

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