Langer Dienstag.
Gut und anstrengend und ein bisschen überfordernd.
Da sag noch einer schauspielen wäre einfach. Ha. Der- oder Diejenige hat dann bestimmt noch keine Missionarsehefrau gespielt. Vielleicht ist es auch nur für mich so eine Herausforderung, weil ich nicht übertrieben liebevoll und herzlich bin. Zumindest nicht in der Öffentlichkeit. Und nicht zu Menschen, deren Namen mir zwischenzeitlich immer noch entfallen. Das dann überzeugend zu spielen war für mich ein wenig schwierig. Nach der x-ten Wiederholung unserer Szene war es dann irgendwann einfach uäääh und die liebste Ayse meinte, genau dann war ich so richtig in der Rolle. Irgendwie kann ich mich bis jetzt weder mit meinem Mann noch mit meinem Exmann so richtig anfreunden. Ich habe die Hoffnung, dass sich das noch ändern wird. Und ( ein Glück) ist meine Rolle keine wirklich tragende. Ich komme nur im ersten Akt vor.
Heute mal eben den Geschichtskurs gewechselt. Für eine Stunde. Es kam mir länger vor. Ich bin nicht sicher, ob das mit uns halten wird. Den Plan gefasst, mir Gedanken darüber zu machen und mich dann dafür oder dagegen zu entscheiden. Eien Stunde im Englischgrundkurs verbracht. Halb zusammengebrochen. Eifrig zur Mitarbeit angestiftet. Selten so sehr an den Englischunterricht im letzten Jahr erinnert worden.
Durch den Tag gekommen. Zwischenzeitlich mit absoluter Lustlosigkeit, Wankelmut und dem ein oder anderen Lachanfall zu kämpfen gehabt. Mal fachgearbeitet. Chinesische Reispfanne gekocht. Alleine gegessen und Musik gehört. Ein bisschen entspannt. Was wirklich gut und wirklich nötig war.
Der Plan für den weiteren Verlauf des Abends ist der, dass ich keinerlei Ahnung habe, was genau ich machen soll. Effie Briest liegt immer noch unter meinem Bett und wartet darauf ausgelesen zu werden, aber ich bin heute irgendwie nicht in Stimmung für komische alte Sprache. Falls mir nichts anderes einfällt, werde ich einfach Grey's Antaomy gucken. Oder Konversation mit meinen Eltern betreiben. Es wird sich schon was Adequates finden.
Es wird Zeit für mein allabendliches Ritual, namentlich Duschen und mein langes güldenes Haar bürsten. Man könnte auch sagen Schönheitspflege im Allgemeinen.
Au revoir mes amis..
" Singing a song with your feet on the dashboard
the cigarette streaming into the night
these are the moments I want to remember
I want to remember you by."
Dienstag, 1. März 2011
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen