Donnerstag, 31. März 2011

Manifestation

...meine Gedanken sind momentan geringfügig durcheinander, aber ich werde mich bemühen einen einigermaßen verständlichen Blogpost auf die Reihe zu bekommen. Wo fange ich an?
Dienstagnacht erfolgreich KInder gehütet, aber mittelschwere Verzweiflungsanfälle bekommen, weil Mathematik einfach nicht kompatibel mit meinem Gehirn war. Es gut sein lassen. Die ersten fünf Minuten der Klausur ein wenig durchgedreht. Dann durchgeatmet und es so gut es ging einfach gemacht. Ich bin gespannt, was draus geworden ist.
Mich zwischendurch und dranvorbei immer mal wieder über die kleinen Dinge gewundert. Weil sie so ganz dem Bild widersprechen, das mein Kopf ausspuckt, wenn ich darüber nachdenke. Aber vermutlich wird das so bleiben. Eine offene Frage ohne Fragezeichen. Nicht weiter tragisch.
Heute Universitätstag gehabt. Was hat es gebracht? Ich bin definitiv nicht abgeneigt Psychologie zu studieren. Allerdings zu dumm und zu faul, meinen Durchschnitt durch ARBEIT zu verbessern. Im Grunde bin ich nur noch verwirrter als vorher. Obwohl ein langes Gespräch mit meiner MaMa die größten Zweifel und paranoiden Gedanken vom Tisch gefegt hat. Sie hats halt einfach drauf. :)

Nach der ganzen gradiosen Stimmung in den letzten paar Tagen hatte ich heute einen kleinen Tiefpunkt. Lag am Hunger und am verspannten Nacken und daran, dass es heute blöderweise den tag über nur geregnet hat. Unaufmerksamkeit könnte man hinzufügen. Unhöflichkeit würde es vermutlich besser treffen, aber wer bin ich, dass ich darüber urteilen dürfte? Eben.

Kindergarten. So könnte man den momentanen Zustand treffend beschreiben. Ich weiß nicht genau, aber ich vermute es sind die erwachenden Frühlingsgefühle, lange Unterdrücktes und der ganze Klausur- und Facharbeitsstress, die bei manchen Menschen zu sowas wie einem Kurzschluss im Gehirn geführt haben. Das wird vorbeigehen. Im Moment ist es etwas schwierig, aber solche Dinge haben die Angewohnheit sich von selbst wieder zu lösen. Hoffentlich ziemlich bald..

Vorhin ein bisschen aufgeräumt. Nach dem Chaos meiner Gedanken und dem Anflug mieser Laune brauchte ich einfach Ordnung. Jetzt geht es mir besser und dieses Zimmer sieht nicht mehr aus wie ein Schlachtfeld.

Mir hängt die letzte Vorlesung von heute immer noch im Gedächtnis. Ich fands wirklich wirklich interessant. Da stellt die hysterische Stimme in meinem Kopf wieder leise die Frage, was ich denn mit meinem Leben anfangen wolle. Gute Frage. Ich warte auf das Aha-Erlebnis. Das ich laut meiner Mutter schon hatte. Die Antwort lautet Kinder und obwohl das so einfach und gleichzeitig so inflationär gebraucht klingt weiß ich eigentlich, dass das so schon stimmt. Und ich erinnere mich an die Tage des Praktikums, an denen ich komplett und todmüde nachhaus kam, aber unglaublich glücklich war. Zu offensichtlich?!

Nach einem leckeren Abendessen, das mir feierlich von meiner Mutter überreicht wurde, werde ich es für heute gut sein lassen.

Au revoir mes amis..

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