Samstag, 26. Februar 2011

Oho

Ja ich weiß. Ich habe heute schon gebloggt. Und es widerspricht so ganz dem Gedanken, ganz damit aufzuhören. Aber ich habe das tiefe Bedürfnis aufzuschreiben, was meinen Kopf komplett füllt. Und ich warne vor...es ist überwiegend sinnfrei. Also los..

Den gestrigen Tag mit der Großen verbracht. KiBa getrunken und versucht einfach nur zuzuhören. Es fiel mir ein bisschen schwer, weil mein einziger Gedanke war, dass ich im Grunde nichts verstehe. Oder anders: Ich verstehe schon, was so los ist, wie sich das anfühlt, dass das alles blöd ist ( um es mal nett zu sagen). Ich verstehe nur nicht, wie es überhaupt dazu gekommen ist. Die Wirkung ist unübersehbar. Nur die Ursache, das ist noch nicht ganz klar. Meine Vermutung war die Kommunikation, der Vorschlag wurde abgeschmettert. Vom Gegenteil bin ich noch nicht überzeugt. Das Schlimmste ist, dass ich da so gar nichts machen kann. Bis auf Händchenhalten und Taschentücher reichen. Es fühlt sich nicht gut an, nicht helfen zu können, aber das ist eine Sache, mit der ich eigentlich gar nichts zu tun haben sollte. Da es aber nunmal so ist, ist es mies. Und mir fällt absolut nichts Gutes ein, wie man das lösen könnte.

Heute morgen den Plan gehabt einfach im Bett zu liegen bis der Hunger mich aus ebenjenem vertreibt. Mein Plan wurde vereitelt, als mein heimtückischer Erzeuger plötzlich in der Tür stand. Ohne das winzigste Bisschen Verständnis dafür, dass ich absolut keine Lust hatte aufzustehen und mit einer Tasse Kamillentee in der Hand. Das einzige, was ich an einem Samstagmorgen niemals ablehnen würde ist eine Tasse Kamillentee. Meine Affinität zu Kräutertee wird hier schamlos ausgenutzt. Also bin ich aufgestanden und mir ist aufgefallen, dass das offenbar kein Fehler war.

Es ist schade. Dass sich das Gefühl hartnäckig hält. Dass das einfach nicht weggehen will. Vielleicht ist es nur Nostalgie. So ein wenig denke ich stimmt das schon. ich fühle mich wohler, wenn ich ein bisschen neben der Spur bin. Gewohnheitssache. Es ist dämlich, aber es ist ein Zustand, in dem ich mich auskenne. Nur ein bisschen, nur eine Winzigkeit.
Mir kam so der Gedanke, dass ich da ganz schön viel aufgegeben habe. Ein offenes Ohr und eine haltende Hand. Und das die Art, meinen Stolz und mich zu verteidigen nicht die allerfeinste war. Überhaupt war es nicht nett. Warum ich da jetzt drauf komme liegt daran, dass ich gestern nicht mal sicher war, ob ich Grüße überhaupt ausrichten lassen darf. Wenn man es genau nimmt, vermutlich eigentlich nicht. Jegliche Versuche Kontakt herzustellen sind gescheitert bis jetzt. Ich habe Zweifel, ob sich das nochmal ändern wird.

Ich glaube für heute habe ich meinen Drang etwas zu sagen genug bekämpft. Es wird Zeit etwas zu essen zu machen und den Abend mit irgendeiner romantischen Komödie, Chips und meiner Einsamkeit zu verbringen.
Ja. Ich scherze.

Au revoir mes amis...

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