Montag, 14. Februar 2011

Mein Lieblingstag

Valentinstag.
Der Tag der Liebenden.
Keine halbwegs ernstzunehmende Schriftstellerin kommt um dieses Thema drum herum. Es ist einfach ein so herzerwärmender Tag. Ist dieser Tag tatsächlich ein abgekarterter Plan der Blumenindustrie, um mehr Profit zu scheffeln? Oder ist es tatsächlich historisch begründbar, dass Millionen Pärchen auf dieser Erde an diesem Tag froh und glücklich irgendwas Tolles, Paariges machen? Keine Ahnung. Ich muss mich damit ja nicht beschäftigen, weil ich a) weder ernst zu nehmen noch b) Schriftstellerin bin. Ich darf also frei heraus sagen, dass es mich herzlich wenig interessiert, dass heute Valentinstag ist. Obwohl selbst mein Kalender es eigens in Kursivschrift verkündet. Ich als alleinstehende Mittvierzigerin sollte natürlich depressiv in der Ecke sitzen und weinen, weil ich so unglaublich allein bin. Aber das wurde verhindert durch das glorreiche Papierherzchen der Besten. Danke, dass du mich davon abgehalten hast Suizid zu verüben.

Aber -oh Wunder oh Wunder- heute ist ein guter Tag. Im Allgemeinen, Großen und Ganzen und allem was dazu gehört. Weil wir in Geschichte einen tollen Schwarzweiß-Kriegsfilm geguckt haben, weil 90 Minuten Freizeit äußerst tiefsinnige Gespräche evozieren, und weil Hip-Hop im Sportunterricht gar nicht mal sooo schlecht ist. Macht Laune und ist wirklich nicht so anstrengend, wie ich mir das vorgestellt hatte. Möglicherweise lag es daran, dass ich heute einfach sehr begeisterungsfähig bin oder an den unheimlich heißen Rhytmen, aber es war wirklich lustig. An dieser Stelle wollen wir aber nicht fragen, ob das, was wir getanzt haben auch wirklich gut war.
Gelungen. Dieses Qualitätsprädikat verleihe ich dem heutigen Tag. Es ist gut zu wissen, dass es nicht immer entweder supergrandios oder hundsmiserabel sein muss. Dass es auch einfach bloß gut sein kann. Ich rede schon wieder wirres, unwichtiges Zeug.

Quelle suprise, beim Lesen eines bestimmten Dokumentes werden Erinnerungen an einen Sommerabend wach. An Möglichkeiten. Komische Gespräche. Gute Momente. Es ist schon schön.

Hüften schwingen macht hungrig.

Au revoir mes amis..

" From if to when."

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