Samstag, 19. Februar 2011

Herzlichst...

Ein süßes Spontantreffen. So würde Cary Grant das ausdrücken. Gelacht, geredet und einfach mal das gesagt, was gesagt werden wollte. Und das, was wichtig war.
Dazwischen noch mehr gelacht. Das war gut. Genau das Richtige.
Heute morgen ganz entspannt aufgestanden. Stippvisite bei Oma gemacht. Eigentlich wollte ich noch ganz in Ruhe ein Glas Wasser mit meiner Jutta- Oma trinken, aber mein Herr Vater war der Meinung, dass der Samstag ja schon um 11:27 Uhr am Vormittag endet. Mit den Eltern einkaufen gewesen. Eine ruhigen Abend mit viel ungesundem Essen und einer Lieblingsdvd gesichert.

Seit gestern ist das Gefühl wieder ein ganzes Stückchen besser geworden. Welches Gefühl? Das Gesamtgefühl. Vielleicht waren es einfach zu viele aufgestaute Worte, die ein bisschen Luft brauchten oder einfach mal die Mühe alles ohne Beschönigung auszusprechen. Das fällt mir schwer. Nicht auszuschweifen, sondern es mal nüchtern auf den Punkt zu bringen.

Schön ist die Gewissheit zu haben, nicht vollkommen alleine zu sein. Dass ich auch einfach mal verrückt sein darf und miese Gesellschaft. Sollte es nämlich einmal so sein, dass da irgendjemand kein Verständnis für aufbringt, trotz des Wissens, dass ich ein klein wenig verrückt bin, das ist altbekannt, dass ich zu schnell, zu viel, zu verwirrt rede und dass ich manchmal einfach keine Energie für großartige soziale Aktivitäten habe, auf dessen Gesellschaft verzichte ich dann dankend. Fiel mir gestern so auf. Ist vielleicht recht kühn, aber ich denke, dass das durchaus legitim zu nennen ist.

Worte. Wie ich sie liebe. Wie sehr es mich glücklich macht, dass es soviele schöne Worte gibt, die ich noch nicht kenne und die mich noch nicht kennen. Soviel Worte, die ausdrücken und klar machen wollen, was grad so los ist. Was gefühlt und gedacht wird. Der einzige Fluch: die falschen Worte. Unpassende Buchstabenkombinationen. Aber das widerum Gute daran: der Augenöffnereffekt. Ist kein amtlich psychologisches Phänomen, sollte aber bekannt sein. Wenn man dann irgendwann auch mal mitkriegt, was die ganze Zeit offensichtlich vor der Nase schwebte. Nettes Extra.

Es ist der Plan gefasst einem netten Menschen einen Punkt auf seiner Liste zu erfüllen. Obwohl der Sinn dieser List umstritten ist. Noch.

Au revoir mes amis..

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Follower