Ein neues Drama. Noch mehr komische Sprache, komische Anspielungen und Sachen, die man unbedingt wissen und beachten sollte. Aber wir sind ein Deutschleistungskurs und auf Dauer Liebeslyrik zu lesen, das hätte einfach nicht funktioniert. Also lesen wir Woyzeck und ich habe jetzt schon zu kämpfen, weil man - Dialekt hin oder her- doch nicht einfach das n an Verbenden verschlucken kann. Man kann offensichtlich schon. Oder genauer: Georg Büchner kann das.
Marie wird am Ende erstochen. Ende gut, alles gut.
Früh zuhaus gewesen. Ein neuartiges, sonderbares Gefühl. Den Tag mit Glee und Chaosbeseitigung verbracht. Bücher umgeräumt. Staub gewischt. Gesaugt. Meine MaMa war etwas überrascht.
Ich muss gestehen...mir geht die Ordnung jetzt schon auf den Keks. Ich bin einfach grundchaotisch. Ohne Stapel und Berge unsinniger Sachen neben mir und unter mir und über mir fühle ich mich einfach unwohl. Vermutlich wird es so oder so nicht lang ordentlich bleiben. Hach...das Chaos findet immer einen Weg.
Glee ist ja schon grandios. Tanz, Gesang und Beziehungsdramen, Neurosen und psychische Labilität. Die optimale Mischung. Ich bin hellauf begeistert. Obwohl mir heute auffiel, dass es nach 4 Episoden am Stück geringfügig nervt. Weil schließlich und endlich trotz aller Widerstände diese unüberwindbare, omnipräsente Gute Laune bestehen bleibt. Furchtbar, überall diese glücklichen Gesichter. Wirklich grausam.
Es passiert zu wenig. Vielleicht sollte ich daran mal was ändern. Es passiert zu wenig, über das ich großartig nachdenken muss und mein Gehirn ruht sich derweil einfach nur aus. Es ist sogar schon so weit gekommen, dass ich im Unterricht hauptsächlich aus dem Fenster starre. Gut, das ist an sich nichts Neues. Aber und jetzt kommt das Schreckliche...ich führe dabei keine tiefschürfenden, sinntragenden inneren Diskussionen. Ich starre einfach in die Leere und denke NICHTS. Und das bedeutet nicht das ich an nichts denke. Ich denke einfach überhaupt nicht. In meinem Kopf herrscht währenddessen vollkommene Stille. Es ist fast als wäre einfach niemand mehr anwesend. Ist das gut? Eher nicht oder?! Vielleicht liegts am Winter. An der Kälte.
Durch das sonnige Wetter brach sich in meinem Oberstübchen heute nämlich reger Gedankenfluss bahn. Beinahe erschreckend. Nur beinahe, ich bin Schlimmeres gewohnt.
Vielleicht bin ich heute tatsächlich so inspiriert irgendetwas aufzuschreiben.
Au revoir mes amis...
Dienstag, 8. Februar 2011
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