Sonntag, 30. Januar 2011

Happiness

Heute.
Meine Welt ist wieder komplett. Finde ich gut. Sehr gut sogar. Schließlich habe ich dann wieder überaus glorreiche Pausenbespaßung. Und Geschichtsgespräche. Und Mathebeschäftigung. Sowas halt. Die kleinen Dinge.
Ich weiß gar nicht, ob die Mädels mich ebenso vermisst haben, wie ich sie. Wenn nicht, ist das aber auch nicht schlimm. Ich als MädchenMädchen habe ein Recht auf komische, rührende Gefühle. So!

Gestern war gut. Streckenweise etwas ermüdend und nicht wirklich angenehm für meinen Rücken. Schließlich habe ich an der Schwangerschaft schwer zu tragen. Die zu bejubelnde Band bejubelt. Auto gefahren. Sicher den Weg nachhaus gefunden. Ist Euch mal aufgefallen, dass im Dunklen alles aber wirklich alles anders aussieht?! Mit den Mädels wars lustig. Ich kann mir einiges Schöneres vorstellen, aber alles in allem wars ok. Der Auftritt der zu bejubelnden Band war ein echtes Highlight.

Heute mal ein bisschen alternative Beschäftigungstherapie betrieben und aufgeräumt. Mein chaotisches Regal in chaotischer Weise ausgeräumt und darauf umgeräumt. Eigentlich sieht es aus wie vorher. Vielleicht ein winziges bisschen ordentlicher. Die Bücher, die teils unter meinem Bett, teils auf dem Regal lagen, stehen jetzt nach irgendeinem Oberthema sortiert in einer Reihe. Ich weiß nicht genau, was das Oberthema war, aber ich bin sicher, dass ich mir dabei wunderbar tiefsinnige Gedanken gemacht habe. Eine große Kiste gepackt mit Schulheften, Mappen und Büchern von der ersten bis zur zehnten Klasse. Es ist unglaublich wieviel Papier sich über die Jahre angesammelt hat. Meine alten Französischbücher auch eingekistet. Ein bisschen schade. Französisch ist eine wirklich schöne Sprache und das Halbwissen, das ich mal hatte, ist zu zusammenhanglosem wasauchimmer verkommen. Wirklich schade.

Vielleicht schläft es sich schlechter ohne Bücher unter dem Bett. Oder einfach nur dümmer.
Und dann habe ich die kleinen Teile meines unfertigen Buches gefunden und dachte mir so, dass ich im Durchhalten nicht die Größte bin. Denn tatsächlich hat dieser Anfang eines Buches sogar einen roten Faden. Ich kann nicht sagen, ob es insgesamt gut ist oder wirklich mies, dafür bin ich nicht selbst-objektiv genug. Aber auf eine verquere, poetische Art und Weise bricht es mir das Herz es so brach liegen zu sehen. Das kleine große Problem mit uns beiden ist, dass wir nicht recht wissen, wie wir weitermachen wollen. Es gibt ein Vielleicht und den Hauch einer Möglichkeit, aber zum Weiterdenken fehlt immer mal wieder der Mut.

Das Monster in meinen Bauch meldet sich und schreit nach Nahrung. Deswegen bin ich mal so dreist und verabschiede mich für heute.

Au revoir mes amis..

" The difference between ordinary and extraordinary is that little extra."

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