Freitag, 8. Oktober 2010

Also dann...

Schwer zu definieren.
Was ich so fühle.
Ich versuche es trotzdem. Oder gerade deshalb.

Der letzte Schultag. Jetzt gehts erstmal in zwei Wochen Ruhe und Erholung und Konzentrationsfreiheit. Wie ich finde war Bio ein adäquater Tagesabschluss. Ich habe ein goldenes Ticket bekommen, welch Ehre. Und ein, zwei tragischgute Gedanken gehabt.

Einige Dinge scheinen im Nachhinein nicht mehr von Bedeutung zu sein. Vielmehr scheinen sie keine Bedeutung mehr zu haben oder je gehabt zu haben. Im Nachhinein erscheinen diese Dinge als Mittel zum Zweck, als bequeme Lösung. Als Laune und nicht mehr. Passiert ist passiert. Ich weiß nicht, ob das wirklich das ist, was ich denken möchte. Oder ob es die Wahrheit trifft. Ich bin etwas unsicher, ob ich nicht einfach wieder Gründe suche unzufrieden zu sein.
Das eine, kleine, feine Problem ist Folgendes: Zufriedenheit ist schön. Wirklich und wahrhaftig und froh bin ich darüber doppelt und dreifach. Ich traue diesem Glück noch nicht so ganz. Kann es etwa tatsächlich sein, dass gerade das Meiste stimmt? Das wäre neu. Aber vielleicht kann Vielleicht auch Ja heißen. Vielleicht kann fallen auch fliegen sein.
Um auf das mit der Bedeutung zurück zu kommen...oder lassen wir das besser. Ich lasse das einfach so stehen. Wenn ich Unrecht habe ist das so. Und wenn ich Recht habe, dann auch. Ändern kann ich beides nicht. Würde ich auch gar nicht wollen. Denn passiert ist passiert.
Ich habe irgendwie den Faden verloren.

Ich werde mich hochherzlich verabschieden für eine Woche Familienurlaub. Dorten. Und so. Ich freue mich ein wenig. Ich hoffe, dass ich die Liebsten alle heil und gesund wieder sehe. Dass ich ein paar Konstanten wiederfinde. Dass mein Bett noch steht.

Au revoir mes amis...
Und Euch wunderschöne, sonnigherbstliche, goldenen Oktobertage!

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