Weißes Rauschen.
In meinen Ohren.
Und in meinem Kopf.
Ich sehe keine Gespenster.
Wirklich nicht.
Und meine bösen Vorahnungen sind keine Hirngespinste. Begründet sind sie schon. Kann man drüber streiten, aber ich sehe manchmal Dinge, die vielleicht für andere im ersten Moment keinen Sinn ergeben. Bei sowas übertreibe ich selten.
Selbstverleugnung ist ja so ne Sache. Sollte ich besser sagen Selbstbetrug? Bis zu einem gewissen Punkt kann ich das nachvollziehen, sehe ich sogar ein, dass es ein Weg ist mit den Dingen klarzukommen. Und dann..wendet sich das Blatt. Und Selbstbetrug wird Selbstzerstörung.
Dann und wann ist es schön alles Schlechte, Anstrengende, Nervende von sich zu schieben und es zu ignorieren, Gefühle vorzugsweise zu unterdrücken anstatt sich damit zu beschäftigen. Ist ok. Vollkommen legitim. Für eine Weile. Ich bin in letzter Zeit sehr kritisch im Bezug auf dieses Thema. Sowohl mir selbst als auch anderen Gegenüber. In letzter Zeit habe ich komische Einstellungen. Und ich glaube letztendlich bringt es gar nichts aufzuschieben und auszusetzen, denn was passieren soll passiert und wenn man es so lange ignoriert haut es einen richtig um. Diese Erfahrung habe ich gemacht.
Aber das hier ist kein Psychologiemagazin und ich habe kein Recht irgendetwas oder irgendjemanden zu kritisieren.
Gestern war fett Party. Fand ich gut. Gab aber zwei, drei Momente, die ich gerne streichen würde. Setze ich auf die lange Liste der ich-höre-Dinge-die-ich-nie-wissen-wollte / ich-höre-Dinge-die-ich-schon-geahnt-habe - Augenblicke. Die Beste war nicht da und ich dementsprechend etwas einsam und verwaist, aber der Rotschopf und die Kleine haben mich auf Trab gehalten. Alles in allem...gut.
Die Kleinen waren noch auf und etwas anstrengend. Ich habe noch keinen Menschen so laut mit den Zähnen knirschen hören. Unglaublich. Schlaf war damit eher abgehakt. Die unterschwellige Wut beim Frühstück war auch nicht so angenehm. Dann durfte ich durch Matsche im Park stiefeln, Blätter sammeln, Kekse ausstechen und Inliner fahren. Aktiver Sonntag ist untertrieben. Ich werde mich gleich unter meine Lichterkette schmeißen.
An der Haltestelle habe ich etwas zu Jens gesagt, was mich selbst überrascht hat, weil ich erstens vorher noch nie darüber nachgedacht oder es ausgesprochen habe und zweitens genau wusste, dass ich es komplett ernst meine. Wenn es ihm besser geht, wenn er nichts mehr mit mir zu tun hat, wenn er damit glücklicher ist, dann ist das für mich ok. Auch wenn es mir damit nicht gut geht. Das letzte bisschen freundschaftlicher Solidarität in meinem Herzen. Schön wärs..
Morgen wird gelernt. Und gelacht. Ich ahne es wird so wie immer. Aber wir müssen was tun sonst werde ich Freitag sterben und AnKa Mittwoche. Jaja..
Ich gehe schlafen.
Au revoir mes amis..
" I’m seventeen and I’m crazy. My uncle says the two always go together. When people ask your age, he said, always say seventeen and insane. "
Sonntag, 31. Oktober 2010
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