Ich gehe.
Hinterher und vorneweg.
Und manchmal, ganz selten daneben.
Und bestreite jedes Mal, dass meine Füße sich bewegen. Denn sie tun es. Und ich will nicht, dass sie es tun.
Es ist schwer. Verständlich zu machen wie ich mich fühle.
Ich versuche es. Mein riesenhaftes Mitteilungsbedürfnis auf der einen und die Ruhe auf der anderen Seite.
Es war ein gutes Wochenende. Rundherum. Es war spaßig und unterhaltsam. Zufriedenheit stellte sich ein.
Meine Momentstimmung ist schwer zu erklären. Es geht mir gut. Ich bin zufrieden, nicht glücklich, aber zumindest zufrieden. Zufrieden genug. Und diese Zufriedenheit zieht sich durch den Tag und ich lache, wenn ich es möchte. Und lasse es bleiben, wenn nicht. Manchmal schleicht sich ein bisschen Melancholie ein. Ich starre in den überwiegend blauen Himmel und denke nichts und versinke ein bisschen in dem Gefühl. Das geht vorbei. Es geht immer vorbei.
Vielleicht ist es einfach zuviel Nachdenken darüber wie es mir geht. Zuviel Innenleben. Ich sollte das wirklich lassen. Mich selbst immer so hinterfragen. Bringt ja nichts. Es macht mich bloß verrückt und ein bisschen verdrehter.
Ich habe so den Verdacht, dass das Schreiben darüber auch nicht unbedingt förderlich ist. Ich könnte es lassen. Aber wirklich wollen tue ich das nicht. Können und Wollen. Der einfache und der richtige Weg. Grundlegend verschiedene Dinge.
Ich freue mich darüber mit der Serbin Geschichte zu haben.
Es gestaltet sich ein wenig schwierig. Ab und an kehrt ein wenig der anfänglichen Zurückhaltung wieder und macht es schwer unbeschwert zu sein. Ich weiß nicht, ob man das auf irgendetwas schieben kann. Ich glaube aber unausgesprchene Fragezeichen zu sehen. Oder ich überinterpretiere schon wieder. Mag alles sein. Es ist auf jeden Fall nicht schön. Weil ich mich doch über diese Gespräche freue. Über diese Augenblicke freue ich mich wirklich. Egal wie das klingt.
Ich freue mich darüber mit der Besten morgen zu lachen. Und zu quatschen. Ich habe ja immer viel zu erzählen. Und sie hoffentlich auch. Es ist blöd, dass wir heute keinen Unterricht zusammen hatten.
Das Religionsthema war Ironie des Schicksals in Reinform. Mein Kommentar: " Das ist auch eine Sache der Selbstüberwindung. Man muss das, was einen so wütend macht auch überwinden können." Damit man hinterher über den Dingen stehen kann. Ich weiß nicht, ob der Subtext ankam. Ich hoffe es. Und gleichzeitig denke ich, dass ich ja nur in Ruhe lassen darf. Ich sollte mich nicht beschweren. Ich bin schließlich Herrscherin über alles erdenklich Böse.
Jetzt habe ich darüber gelacht. Ich weiß nicht ob ich das sollte. Aber gut sein....das ist es.
Au revoir mes amis..
"I believe that everything happens for a reason. You believe lies so you eventually learn to trust nobody but yourself. And sometimes, good things fall apart so better things can fall together."
Montag, 6. September 2010
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