Freitag, 6. August 2010

Heimatlied

Endlich.
Deutsches Festland unter meinen Füßen und angenehme 24 Grad Außentemperatur, kein Wind und kaum Wolken, die gute alte verstaubte Luft von zuhause.
Ist das schön.
Wieder zuhause zu sein...
Der Urlaub war schön. Entspannt. Ruhig. Ein bisschen zu kalt für Sommer. Und zu windig.
Ich habe trotzdem tolle Bikinistreifen. Trotz akuten Sonnenmangels.
Ich bin sehr viel Fahrrad gefahren. Sehr sehr viel....201 km um genau zu sein. Meistens bei Gegenwind. Oder bei Regen.
Hauptsächlich barfuss gelaufen und meine Gedanken vom Meer wegspülen lassen. Nicht einmal schwimmen gewesen. Es war einfach zu kalt. Und ich war auch mal nur Sklavin meines halb erfrorenen Körpers.
Ruhe gehabt um zu ordnen und zu schreiben. Interessante Dinge gedacht und formuliert.
Mir die Haare schneiden lassen.
Vegane Armbänder gekauft.
Unmenschliche Sehnsucht gehabt.
Ein bisschen Zynismus dagelassen.
Und ein bisschen Unruhe.
Mehr Gewicht mitgenommen. Körperlich und so...glaube ich zumindest. Aber auch das ist ok. Ich fühle mich so wohl wie lange nicht.

Hach...
Ich freue mich schon alle meine Lieblingsmenschen wieder um mich zu haben und zu lachen. Morgen gehts mir der Besten auf zur Kirmes. Ich habe sie heute schon am Telefon total zugequatscht. Das tat gut. Unbeschwert reden. Ich habe viel Zeit mit schweigen verbracht. Und mit lesen. Obwohl beides vermutlich zusammenhängt.

Einmal mehr bin ich froh wieder zuhause und wieder ganz zu sein. Wie zu erwarten habe ich meine Schwester sehr vermisst. Weil ich Alleinunterhalter für meine Eltern spielen durfte. Und auch weil mir das allnächtliche, schwer zu hörende Atmen fehlte. Und das reden. Und das lachen. Und ganz besonders das streiten.

Es ist gut wieder hier zu sein.
Aber schön wars. Trotz allem...

Das wars für heute von mir....
Au revoir mes amis.

Tegan and Sarah - Take me anywhere

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