Mittwoch, 25. August 2010

Ein weißes Tuch

Farbenlehre.
Ohne schwarz kein weiß.
Was ist schon richtig? Was ist falsch? Wie kann man das eine vom anderen unterscheiden, wenn man doch zwingenderweise das eine braucht, um das andere überhaupt erst zu erkennen?

Ich habe das Gefühl meine Logik leidet unter den Ferien. Und auch wenn es der Anfang dieses Posts vermuten lässt....ich will heute nichts Bedeutungsschwangeres schreiben, was schließlich Milliarden von Fragen aufwirft, die niemand beantworten kann. Mich eingeschlossen. Ich möchte über meinen Tag schreiben und das nicht, weil er sonderlich außergewöhnlich oder spannend war. Ich möchte, weil ich es möchte. Und wenn das nicht NICHT bedeutungsschwanger ist tja...

Mit meiner MaMa in der Stadt gewesen. Über einem Milchkaffee gemerkt, dass ich meiner Mutter wirklich ähnlich bin. Vom Aussehen und vom Wesen. Es ist ein schönes Gefühl. Aber das ist der Sinn von Familie. Sich selbst wiederzuerkennen. Der Shoppingsucht gefrönt. Tatsächlich fündig geworden. Ein Kleidungsstück ist pink. Nein...fuchsiafarben. Es wird schlimmer mit meinem Hang zu Farben. Sinnlos Geld ausgegeben. Das ist ok. Ich versuche verständnisvoll zu sein. In welcher Hinsicht auch immer. Geredet. Über alles und nichts, aber vor allem über das, was uns bewegt. Und das klingt so tiefgründig und zum Teil war es das. Und profan. Ja, das war es auch. Bei meiner Jutta - Oma gegessen und australischen Farmerfrauen im Fernsehen dabei zugeschaut, wie sie kleine und große Hindernisse überwinden und dabei beeindruckend elegant aussehen. Trotz Dreck und brütender Hitze. Ohjaaa...eine Kummer gewohnte, dramatische, im Großen und Ganzen heile Welt. Fernsehen halt.
Nachhaus gefahren und 2 Kapitel geschrieben. Nicht Korrektur gelesen. Irgendwie traue ich dieser neu erwachten Schreibwut mit Hinsicht auf die Qualität des Ergebnisses noch nicht über den Weg. Ganz normale Paranoia also....es geht alles seinen gewohnten Gang.

Morgen wird mit der besten Kaffee getrunken. Gut so. Es wird ein guter Tag.

Meine Liebe zu seichten Popsongs wiederentdeckt. Eingängiger Text mit schlichter Melodie. Hat mein Herz auf Anhieb zurückerobert.

Au revoir mes amis..

Michael Bublé - I haven't met you yet

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