Donnerstag, 22. Juli 2010

Auf Bald..

Die Nacht lang aus dem Fenster in den Regen geschaut und meine Lieblingslieder mitgesungen.
Mich damit von einer Stadt verabschiedet, die mir nicht großartig fehlen wird.
Mir Gedanken darüber gemacht wovon ich Pause mache und was genau sich danach ändern soll.

Von unnötigen Gedanken und Überinterpretation. Von Missverständnissen und Zickenkrieg. Vom Seelentrösten und Verständnis. Von Einseitigkeit und Zweideutigkeit. Von lauten Nachbarn und der unhöflichen Masse. Von Erwartungs - und Leistungsdruck. Von Ehrgeiz und Selbstzweifel. Von Busgesprächen und Schokopuddingtherapie. Von Dauerpräsenz und -konzentration. Von Schnelligkeit und Anstrengung. Von allem, was mehr oder weniger Kraft gekostet hat. Von Verwirrung und Krisengesprächen. Von Neuem und Alten. Von den Menschen, die ich wirklich wirklich gerne mag, damit das auch so bleibt.

Veränderung.
Kreuz der modernen Gesellschaft.
Veränderung in Maßen ist gut. Stillstand dagegen nicht.
Was soll sich ändern?
Ich möchte nicht dauernd das Gefühl haben irgendetwas zu verpassen, wenn ich die Welt für eine Weile ausschließe und mir und meinen Gedanken Zeit und Raum gebe. Ich möchte das Chaos meiner Gefühle ein bisschen entwirren und entdecken, was ich wirklich möchte, was ich mir vorstelle und wünsche. Ich möchte so gerne mit mir und dem was ich mache ganz und gar einverstanden und zufrieden sein. Ich möchte mein Buch fertig schreiben und es tatsächlich mögen. Ich möchte Dinge und Menschen ernster nehmen und weniger zynisch sein. Ich möchte mir ein Stück Urlaub für den Alltag bewahren. Und ich möchte kochen lernen, zumindest ein bisschen.

Das ist nicht wenig. Ob ich das so schaffe wie ich mir das vorstelle bleibt dahingestellt. Den Versuch ist es wert. Ich hätte auch einfach sagen können "Ich möchte mich entspannen.", aber wie unglaublich anspruchslos und massenkonform wäre das? Höhere Ziele, schließlich bin ich doch Teil der bildungsnahen Elite.
Jetzt wo mein Kleiderschrank mehr oder weniger geordnet in Taschen und Koffern verstaut ist kann es fast losgehen. Fast...wären da nicht doch die tausend anderen Sachen, die unbedingt vor Samstag zu erledigen sind. Aber das gehört schließlich dazu, dieses ganze Durcheinander bevor dann zum Aufbruch gerufen wird.

Hach...ich weiß gar nicht wie meine treue Leserschaft ohne tägliche Bericherstattung und Bespaßung 2 Wochen überleben soll...


Da ich mein Handy irgendwo in den Untiefen meines Zimmers vergraben werde ist das hier sozusagen mein letztes Lebenszeichen und mein Abschiedsgruß. Ich wünsche Euch allen schöne, sonnige Ferien und eine Menge Unterhaltung. Langweilt Euch nicht zu sehr ohne mich!

Au revoir mes amis..
Und wehe Ihr vergesst mich!!!!!!!!!! :)

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