Dienstag, 8. Juni 2010

Das größte Glück

Ich sollte Mathe lernen...sollte ich wirklich.
Weil ich heute morgen im Unterricht gemerkt habe, dass ich nichts kann. Ok...ein bisschen übertrieben. Ich kann es halbwegs.
Ich denke für eine 4 wird es gerade eben reichen.
Total inadäquat sagt die fast unhörbare Stimme des Ehrgeizes in mir.
Die Faulheit schreit lauter und gewinnt. Wie jedes Mal...
Folglich sitze ich hier und poste.
Ich revidiere meinen gestrigen post.
Die, die ihn gelesen haben hatten Glück denn er weilt schon in den untiefen des Datenmüllberges.
Ich habe nicht so wirklich getroffen was ich sagen wollte. Es klang leicht....manisch und neurotisch und gar nicht nach mir. Also schon ein bisschen aber ihr wisst was ich meine.
Freut euch also heute auf die Neufassung Montagsgedanken.

Still und allein mit meinen Gedanken war ich lange genug, das stimmt schon.
Aber ich glaube was mir wirklich Angst macht und mich mehr als alles andere nachdenken lässt ist die Tatsache, dass ich selten so schnell so viel Gefühl in einen anderen Menschen investiert habe. Und auch das klingt schon wieder etwas dramatisch. Ich lasse das jetzt mal so stehen.
Ich habe das schonmal erlebt, bei AnKa war das schließlich ähnlich und doch anders.
Aber hier geht es ja auch um etwas ganz anderes.
Die Ungewohntheit der Gesamtsituation lässt es immer noch Nachwirken.
Was heute anders ist: Wir befinden uns im Nachinein, ziehen Resümee.
Es ist sozusagen nicht mehr akut.
Das Gefühl schon, aber das beidseitige Einverstädnis lässt das Ganze nicht mehr in der Schwebe.
Der Boden der Tatsachen also..
Ich vermute ich klang gestern etwas unzufrieden.
Das war ich und teilweise bin ich das noch.
Auch das lässt wieder Raum für allerhand fernere Interpretation, aber im Grunde genommen ist das dann wohl meine Sache, eine Sache, die ich mit mir selbst ausmachen muss.
Jedoch geht es. Es geht und ich kann damit leben.
Denn schließlich habe ich meine Besten, Dich, Mich.
Das ist doch schon eine ganze Menge.

Der gestrige Tag hat das mal wieder gezeigt.
Soviel gelacht habe ich mit euch schon oft, aber ich letzter Zeit nicht so sehr viel.
Ich könnte Seite um Seite füllen, um all das Gute und Schöne und den Spaß und das ganze Drumherum zu beschreiben, aber ich glaube zu viele Worte sind da nicht nötig. Ich vergöttere Euch!
(....zum größten Glück hat noch etwas gefehlt. AnKa, und zwar auch ihre wunderbar eigene Art und Sicht der Dinge. Fürs nächste Mal...hol ich dich persönlich ab. )

Freundschaft ist doch schon was Schönes. In manchen Dingen nicht genug. Aber das macht sie wett durch ihre Dauer und Haltbarkeit. Und durch das Drumherum, das Lachen und das Gefühl sich einfach mal fallen lassen zu können. Dass alles halb so schlimm ist.

Ich setze mich jetzt mal wieder an komplexe Gleichungssysteme und Matrixen (was ist der korrekte Plural von Matrix?).
Oder vielleicht auch nicht...wahrscheinlich eher nicht.
Wie gesagt..die Faulheit siegt!

Au revoir mes amis...

I let the day go by
I always say goodbye
I watch the stars from my window sill
The whole world is moving and I'm standing still

1 Kommentar:

  1. ICH, als deine BESTE Freundin. Und die ich dich doch sehr liebe kann dich schon wieder übertrumpfen. Diesmal in Deutsch.
    Der korrekte Plural von Matrix lautet Matrizen.
    Klug, wa.
    Schatz, ich liebe dich !!! Und zwar von meine ganze Herz (in meiner unglaublich GROSSEN Brust ;)).
    "Auf jeden Topf passt ein Deckel; Alter ich bin wohl nen Wok"
    Lass dich nicht unterkriegen. Irgendwann wird ER kommen. Aber das. Das hätte nicht gepasst. Von daher. Wein dich an meiner unglaublich GROSSEN Brust aus und fang an zu vergessen.
    Du wirrst das schaffen.
    Liiiebe

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