Donnerstag, 17. Juni 2010

Anders einfach

Anders heißt nicht besser oder schlechter.
Anders heißt nur, dass die Dinge jetzt anders liegen.
Ich sage es öfter...es ändert sich so viel, sobald man es einmal laut ausspricht. Denn es gibt Dinge, die kann man nicht zurücknehmen. Gefühle kann man nicht rückgängig machen.

Immer mal wieder wenn die Melancholie oder was auch immer nach mir greift wie heute bin ich ein bisschen ziellos. Oder rastlos. Haltlos auf jeden Fall. Immer mal wieder ist dieser Zustand ganz schön. Weil die Zeit in Gedanken anders vergeht. Schneller oder langsamer. Etwas verloren im Sog meiner Gedanken ist es einfacher mir einzugestehen, dass ich immer noch Chancen suche. Mauern niederzureißen. Die Dinge zu ändern. Und vielleicht hat das auch alles seinen Sinn. Vielleicht bringt mir das irgendwann auch irgendwas. Oder nicht. Und selbst wenn nicht...es ist immer ein bisschen herausfordernd so auf mich selbst konzentriert zu sein. So ganz und gar abwesend und abgeschieden von der Welt und ihrer Hektik. Melancholie geht nicht zwangsläufig in Depression über.
Melancholie. Heitere Schwermut.
Und das ist sehr paradox.
Es ist einfach so, dass der Fortschritt fehlt. Ich hatte das schonmal geschrieben. Weil solche Zustände sich ab und an wiederholen. Unregelmäßig zwar, aber sie tun es.

Ich glaube meine positive Grundstimmung hat heute einfach einen Fleck.
Passiert ja schonmal.
Deswegen gebe ich das Wort für heute mal an jemand anderen ab.
Eine lang gehegte Idee findet heute endlich ihre Verwirklichung.
Ihr dürft Euch auf eine Prämiere freuen:
Der allererste GAST-post auf meinem Blog.
Ist ja sonst nicht meine Art das Zepter abzugeben, aber für ihn tu ich das gerne.
Ich wünsche mir und Euch viel Spaß beim Lesen und natürlich wünsche ich mir einen herzlichen Applaus oder zumindest gepflegten Trommelwirbel für meinen Gastblogger heute:
NicNic.

Au revoir mes amis...

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