ACHTUNG: Das hier wird jetzt ein hochgradig kitschiger, romantischer Post, was ja sonst nichtt so meins ist, aber was sein muss muss sein und ich bin ein Mädchen, also darf ich hin und wieder rosarot und zuckerwattig sein!
Manche Tage haben die Angewohnheit mit jeder Sekunde besser zu werden.
Gestern war wieder so ein Tag.
Ein Sommertag.
Ein Sonnentag.
Einer der wenigen in letzter Zeit. Und man merkt es sofort, Sonne verändert alles. Die Stadt regt sich, steht auf und schüttelt den letzten Rest Winter ab, streckt die vereisten Glieder. Man merkt es, weil sich der Geruch in der Luft verändert. Kein Regen, keine schneidene Kälte. Frühlingshafte Frische, blumig ein bisschen und dazwischen etwas, was man nicht genau bestimmen kann: etwas Warmes, Harmonisches, Belebendes. Ein bisschen schwachsinnig, aber genau so reicht es für mich.
An solchen Tagen, wo der Himmel blau und wolkenlos ist und ein Spiegelbild des Gemüts, ist es schwer etwas Schlechtes zu sehen.
Wenn man Freunde hat mit denen man dieses wenig greifbare Gefühl teilen kann umso schöner wird der Tag.
Wenn steinige, lange, heiße Wege kein Hindernis sind und man schließlich gemeinsam den perfekten Ort findet.
Ein Steg, direkt am Wasser, die Sonne darüber und etwas abseits vom Trubel. Man breitet eine Decke aus, man isst und trinkt, redet und lacht, schweigt, wenn es sein muss und betrachtet die Welt mit etwas Abstand.
Kein Platz für Streit oder Disharmonie, idiotisch kindisch und lächerlich erwachsen zugleich, ein bisschen zwiegespalten, aber mit dem sicheren Gefühl etwas Besonderes zu teilen.
Lange Gespräche über alles und nichts und die Welt dreht sich weiter, obwohl sich nichts ändert, nicht für diesen Moment. Für einen Augenblick oder auch für länger ist alles weit weg und weniger tragisch, Probleme geschrumpft, weil man nichts mehr braucht als Freundschaft und das Gefühl angekommen zu sein.
Der Abend klingt aus, langsam, fast lautlos und was sich verändert hat ist wichtig und weitreichend.
Freundschaft ist jetzt mehr als vage Zuneigung, mehr als selbstverständlich, etwas, was genug ist, was glücklich macht und was beständig ist.
Etwas das bleibt, wenn die Nacht ihren Hut zieht und der Morgen anbricht.
Ein kostbares Kleinod und ein bisschen, ein ganz kleines Stück vom großen Glück.
Wie gesagt furchtbar kitschig, aber ich muss ja auch mal ehrlich sagen, was mich bewegt.
Au revoir mes amis...
Ps.: Danke für den Abend, Mädels!
Sonntag, 23. Mai 2010
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