Montag, 8. März 2010

Zwängiger Zwang

Heute ist Weltfrauentag.
Das zwingt mich irgendetwas Sinniges Feministisches zu bloggen.
Ich werde diesem Zwang nicht nachgeben. Laut meinem französischen Kalender müsste ich heute gleichzeitig den Tag des St.Ivan oder so ähnlich feiern. Ich bin ehrlich hin-und hergerissen. Soll ich Feministisch sein oder lieber eigenartig französisch?

Der Tag war anstrengend. Mittlerweile verteilen sich meine Erschöpfungszustände nicht nur auf SoWistunden sondern auch auf den restlich morgen-bzw. nachmittäglichen Unterricht. Womit ich sagen will, dass ich in Kunst jetzt neben dem kleinen Schneppi sitze. Und der ist ein bisschen komisch. Hat mir erstmal seine halbe Lebensgeschichte erzählt. Ich habe mich leicht bedrängt gefühlt muss ich zugeben. Weil fremde Menschen, die mir ihre kümmerliche Existenz erklären wollen, nicht unbedingt zu meinen bevorzugten Gesprächspartnern zählen.
Ich saß also da und konnte nichts tun, weil niemand NIEMAND in der Nähe saß mit dem ich mich hätte ablenken können. Und wieder sind mir 90 Minuten Redezeit verloren gegangen. das entspricht ...überschlagen ca. 17.000 Wörtern. Denn ich rede mehr als die meisten Menschen.

Jetzt sitze ich hier und tippe Gedanke um Gedanke und es macht die Sache nicht besser.

Weil meine Grenzen bröckeln und mein Widerstand nicht stand hält. Ich kann mich nicht fernhalten was vermutlich der falsche und ganz bestimmt der unvernünftigere Weg ist. Was mich dazu bringt zu fragen wann ich je in meinem Leben nach Vernunft gehandelt habe.
Habe ich nie.
Mein Herz ruft und mein Kopf folgt blind.

Ein Chaos ist das.



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