Mittwoch, 24. Februar 2010

Klaviere und Köpfe

Es gibt so Tage, da fallen mir tausende Dinge ein, die ich absolut gar nicht gebrauchen kann. Das sind Es-klappt-sowieso-nichts-Tage oder Wäre-ich-lieber-nicht-aufgestanden-Tage.
Mit Einschränkung: Die Lücken des Tages sind gut.Und glücklich. Pausen und Freistunden und Folien und Mathesachen...wirklich toll.
Was mir den Tag versaut...
Eine sich anbahnende Erkältung.
Komische Anrufer, die nur mal eben fragen wollten wies mir geht, nach einem Jahr.
Ausgefallene Mittwochsessen.
Und verdammte blöde Grenzen, die ich ziehen muss, die ich bauen muss aus Blöcken und Mappen und die offensichtlich immer noch nicht dick oder leuchtend genug sind um nicht übertreten zu werden.
Genau das versaut mir den Tag.
Und alles was ich machen kann ist die Lücken zu nutzen, weil die Beste und die Fledermaus mich wirklich aufheitern.

Wenn ich dann also rumsitze und an Lücken denke, auf Lücken hoffe, dann frage ich mich echt ob es das ist. Besteht das Leben aus wenig Lücken und sehr viel klebriger Füllmasse dazwischen?
Und die noch viel wichtigere Frage: Ist es das wirklich? Oder vielmehr will ich das wirklich? Will ich graue, zähe, andlos aneinandergereiht Momente? Will ich viel Füllmasse zwischen den Lücken?
Eigentlich nicht.
Eigentlich will ich nur Lücken, nur Schönes, nur Buntes, kein grau, kein Kaugummi.
Weil ich wirklich wirklich auf diese Lücken stehe, echt mal.
Und dann stelle ich mir eine letzte Frage, eine allerletzte:
Was steht mir im Weg?
Was ist es, was mich davon abhält...?
Wer bin ich, was bin ich, wo will ich hin? ( Ok mehr als eine Frage)

Kaugummi oder eher das was im Kaugummi passiert. Anrufer namentlich wahnsinnige Ex-Freunde, ausgefallene Oma-Essen, sich anbahnende Erkältungen, vie viel mehr als ich aufzählen will...
Und noch eins:
Man stößt sich den Fuß, den Ellbogen, den Kopf an Ecken an Kanten. Es schmerzt und ist unerträglich und brennt...und hört pötzlich auf. Der Schmerz, die Sorgen, die Erkältungen, die ziehen sich. Kaugummi... Aber irgendwann hört das auch wieder auf. Tut es. Immer.
Und das bringt mich dazu ein Leben mit grauer Füllmasse und Lücken (die darf man nie vergessen) einem graulosen Leben vorzuziehen.
Prinzip:
YIN YANG
Karma
Waage
...egal.
Jede Geschichte hat 2 Seiten...

So.
Das philosophieren über das leben im Leben hat mich tatsächlich aufgeheitert.
Denn es gibt eins was ich vorhin noch nicht erwähnt habe....
Der Kaugummi....Das DAZWISCHEN ist manchmal auch gar nicht sooooo schlecht.

Das wars für heute von mir..
Noch nicht ganz.

" Was nützt es die Wolken von morgen über die Sonne von heute zu ziehen?"

1 Kommentar:

  1. hach das find ich ja schön, dass ich dich aufheiter =)
    und zu deinem kommentar: ja, ich verstehe auch nicht, wer MICH nicht mögen kann xD

    AntwortenLöschen

Follower